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Arnd Peiffer jubelt nach Platz zwei in der Biathlon-Verfolgung von Oberhof
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Arnd Peiffer jubelt nach Platz zwei in der Biathlon-Verfolgung von Oberhof

Der Sieg bei den Herren ging an den Norweger Johannes Thingnes Bö (34:29,8 Minuten), der sich im Sprint am Freitag (11.01.19) noch dem Russen Alexander Loginow geschlagen geben musste. Dahinter lieferten sich Arnd Peiffer, der Fünfte des Sprints, und der Italiener Lukas Hofer ein intensives Duell um Platz zwei. Erst auf den letzten Metern des Zielsprints konnte sich Peiffer durchsetzen. 15,1 Sekunden hinter Bö und knappe sieben Zehntel vor Hofer überquerte er die Ziellinie. Es war die vierte Podestplatzierung für die deutschen Herren in diesem Winter. "Ich freue mich riesig, vor dieser Kulisse ein gutes Ergebnis geschafft zu haben. Ich habe gekämpft und wurde belohnt", sagte Peiffer nach dem Rennen.

"Das ist ein Erlebnis, ich darf jetzt zum zehnten Mal teilnehmen hier in Oberhof. Es ist so schön, man gewöhnt sich nie daran." Arnd Peiffer

Benedikt Doll wurde Siebter mit einem Rückstand von 1:30,7 Minuten auf die Spitze. Johannes Kühn aus Reit im Winkl lief auf Platz 31.

Franziska Preuß von Platz 45 auf sechs

Auch die deutschen Biathletinnen überzeugten am zweiten Tag in Oberhof. Mit einer tollen Aufholjagd im zweiten Rennen haben sie sich gleich zwei Top-Ten-Plätze gesichert. Beim erneuten Sieg von Lisa Vittozzi aus Italien über die zehn Kilometer verbesserte sich Franziska Preuß (zwei Strafrunden) gleich um 39 Plätze auf Rang sechs und war beste deutsche Skijägerin. "Wir waren alle enttäuscht und sauer auf uns selbst", sagte die 24-Jährige danach: "Ich bin aggressiv rangegangen und habe gesagt: Jetzt haue ich Euch alle weg, ihr blöden Scheiben. Ich kann es selber nicht ganz glauben, dass es möglich war von soweit hinten nach vorne zu kommen. Das tut der ganzen Mannschaft gut."

Auch Denise Herrmann (vier Fehler) machte genau wie Karolin Horchler (einer) einen großen Sprung nach vorne auf Platz neun, Horchler wurde Elfte. Sie hatte als 34. die Jagd aufgenommen, Hermann war als 36. gestartet. Franziska Hildebrand (drei Fehler) komplettierte als 24. den starken Auftritt der deutschen Damen, die zum Auftakt des Weltcups in Oberhof im Sprint noch komplett enttäuscht hatten.

Dahlmeier und Hinz in Ruhpolding dabei

Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier hatte nach ihrer krankheitsbedingten Pause im Sommer auf ein Gastspiel in Oberhof verzichtet, wird allerdings beim Weltcup in Ruhpolding dabei sein. Auch Staffel-Weltmeisterin Vanessa Hinz, die wegen einer Erkältung fehlte, soll dann die deutsche Biathlon-Nationalmannschaft verstärken. "Vorausgesetzt, dass nicht wieder jemand krank wird, ist es fix, dass sie dazukommen", sagte Damen-Trainer Florian Steirer nach dem Verfolgungsrennen.

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B5 Sport vom 12.01.2019 - 15:55 Uhr