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Szene aus der Champions-League-Partie Paris gegen Belgrad
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Szene aus der Champions-League-Partie Paris gegen Belgrad

Französische Behörden leiteten Vorermittlungen ein, wie die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf eine mit dem Fall vertraute Quelle berichtete. Zuvor hatte die Sportzeitung "L'Équipe" darüber berichtet. Justizkreise bestätigten der Deutschen Presse-Agentur in Paris, dass eine Untersuchung eingeleitet wurde, nahmen aber zu Einzelheiten keine Stellung.

UEFA schweigt, PSG weist Verwicklung zurück

Die europäische Fußball-Union UEFA teilte auf Anfrage mit, sie nehme keine Stellung zu möglichen oder tatsächlichen Ermittlungen zum Verdacht auf Wettbetrug, um diese nicht zu beeinträchtigen. Paris Saint-Germain (PSG) erklärte am Freitagabend (12.10.18), der Verein habe mit "großer Verwunderung" von den Berichten erfahren. Der Klub des deutschen Trainers Thomas Tuchel wies "kategorisch jede direkte und indirekte Verwicklung" zurück.

Millionenbetrag auf Fünf-Tore-Sieg gesetzt

Der französische Fußball-Meister PSG hatte sich am 3. Oktober überraschend klar mit 6:1 (4:0) gegen den serbischen Hauptstadt-Klub durchgesetzt. AFP und "L'Équipe" zufolge steht nun eine ranghohe Führungsfigur von Roter Stern Belgrad im Fokus der Ermittlungen. Der Mann soll einen Millionenbetrag auf eine Niederlage seines Klubs mit fünf Toren Unterschied gesetzt haben. Die UEFA habe die französischen Behörden informiert, berichtete "L'Équipe".

Korruptionsskandal in Belgien

Vor wenigen Tagen wurde Belgiens Fußball von einem Korruptionsskandal erschüttert. Die Polizei hatte mehr als 40 Hausdurchsuchungen durchgeführt. Die Vorwürfe lauten: Geldwäsche, Korruption und organisiertes Verbrechen.