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Beachvolleyball – Toller Ganzkörpersport mit Sommerfeeling | BR24

© BR/Frauke Gerbig

Beachvolleyball

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Beachvolleyball – Toller Ganzkörpersport mit Sommerfeeling

Beachvolleyball ist eine coole, schnelle und dynamische Disziplin, bei der SpielerInnen ständig zwischen Angriff und Verteidigung wechseln. Ob in Freibädern, an Seen oder Parks: Das Spiel im Sand ist wie ein Kurzurlaub im Alltag.

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Von
  • Frauke Gerbig

Historie

Beachvolleyball kommt – wie so viele Sportarten, aus den USA. Dort hat es sich in den 1920er Jahren entwickelt und sich danach in der ganzen Welt verbreitet. Seit 1996 ist Beachvolleyball olympisch.

Spielregel

Beim Beachvolleyball spielen immer zwei gegen zwei Spieler. Es gibt Punkte, wenn die gegnerische Mannschaft den Ball nicht erreicht und dieser auf den Boden aufschlägt oder die gegnerische Mannschaft einen Fehler macht.

Der Aufschlag

Der Aufschlag eines Teams markiert den Start des Ballwechsels. Es sind bis zu drei Ballkontakte erlaubt, dann muss der Ball zum anderen Team gespielt werden. Ein Block zählt hierbei als erster Ballkontakt. Beim Aufschlag darf der Ball das Netz berühren.

Spielpositionen

Wer Volleyball spielt oder gespielt hat, muss beim Beachen umdenken. Hier gibt es keine fest vorgeschriebenen Spielpositionen. Eine Rotation ist nur im Aufschlag gefordert.

Das Spielfeld

Klein aber fein: Das Spielfeld vom Beachvolleyball ist 8 x 8 Meter groß, also kleiner als das 9 x 9 Meter große Hallenspielfeld. Der Ball darf mit jedem Körperteil gespielt werden, also auch mit dem Fuß. Nur der Aufschlag wird immer mit Hand oder Arm ausgeführt.

Abschlag

Der Ball muss immer geschlagen werden, darf also weder geworfen noch gehalten werden. Eine Ausnahme ist hier die Verteidigung gegen einen hart vom Gegner geschlagenen Ball, der Spieler darf diesen kurz im oberen Zuspiel halten. Das nennt man auch Pritschen. Dies ist ein wichtiger Unterschied zum Hallenvolleyball, denn dort ist eine Annahme durch Pritschen üblich. Zum Gegner zu pritschen ist nur senkrecht zur Schulterachse zulässig.

Fitness

Beachvolleyball ist ein geniales Ganzkörpertraining, weil der gesamte Körper eingesetzt wird. Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit werden ebenso trainiert, wie Reaktionsfähigkeit und Ballgefühl.

Spaßfaktor

Das Tolle an Beachvolleyball ist, dass auch gelegentliche Freizeitspieler mit ein bisschen Übung voll auf ihre Kosten kommen. Das gemeinsame Spielen im Sand in Parks, Freibädern oder speziellen Beachvolleyballanlagen erfordert nicht viel: Meist nur einen Beachvolleyball. Netze sind oft bereits vorhanden. Wer tiefer in den Sport einsteigen will, sollte am besten einem Verein beitreten, um die Grundlagen von der Pike auf zu lernen. Für alle anderen gilt: Spaß haben und das Sommerfeeling genießen!

Aua!

Leider gibt’s beim Beachvolleyball, genauso wie beim Hallenvolleyball, häufig Verletzungen. Fingerverletzungen durch falsche Ballannahmen, Schulterverletzungen und natürlich auch Bänderrisse am Knöchel. Es ist einfach ein Sport, der die ganze Frau oder den ganzen Mann beansprucht und mitreißt. Darum ist es wichtig, dass sich auch Freizeitspieler vor dem Spielbeginn aufwärmen und ausreichend dehnen.

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Beachen ist auch für Freizeitsportler ein toller Sport.

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Beachvolleyball ist ein schneller und dynamischer Sport.

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Das Spielfeld ist kleiner als beim Hallenvolleyball.

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Es spielen immer zwei gegen zwei.