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Bayerns Plan B: Ousmane Dembélé statt Leroy Sané? | BR24

© picture-alliance/dpa

Ousmane Dembélé im Trikot des FC Barcelona

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    Bayerns Plan B: Ousmane Dembélé statt Leroy Sané?

    Das Warten auf den großen FC-Bayern-Coup auf dem Transfermarkt: Nachdem Leroy Sané wohl Manchester City treu bleibt, taucht der Name Ousmane Dembélé auf. Der französische Nationalspieler vom FC Barcelona soll Bayerns "Plan B" sein.

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    Nach Medienberichten beschäftigen sich die Bayern-Verantwortlichen ernsthaft mit einer Verpflichtung Dembélés - falls sie chancenlos beim Werben um Leroy Sané bleiben. Nach englischen Medienberichten habe sich Sané in seinem Freundeskreis bereits geäußert, dass er lieber in England bleiben und nicht in die Bundesliga wechseln wolle.

    Ousmane Dembélé - ein Transfer mit Risiken

    Dembélé, der erst 2017 für rund 105 Millionen Euro von Borussia Dortmund zum FC Barcelona gewechselt war, ist dagegen nicht rundum glücklich in der katalanischen Hauptstadt. Sportlich ist er - trotz seiner außergewöhnlichen Klasse - nicht unumstritten. Die Vereinsverantwortlichen nerven zudem die ständigen Disziplinprobleme des französischen Nationalspielers. Mehrmals wurde Dembélé vom Klub wegen schlechter Ernährung, nächtlichen Spielsessions an der Konsole und Verspätungen beim Training gerügt.

    Verwirrung um Dembélé vor spanischem Pokalendspiel

    Schon mehrfach wurde in den spanische Medien über einen vorzeitigen Abgang des Franzosen spekuliert. Zuletzt sei seinem Berater sogar ein Ultimatum vom Verein gestellt worden sein, als Dembélé vor dem spanischen Pokalendspiel wieder einmal zu spät zum Training erschien. Dembélé behauptete dagegen, er habe sich vom Klub die Erlaubnis geholt, wegen einer Oberschenkelverletzung individuell mit einem Physiotherapeuten trainieren zu dürfen.

    Per "Streik" von Dortmund nach Barcelona

    Schon vor seinem Wechsel nach Barcelona hatte Dembélé die Dortmund-Verantwortlichen mit Abwesenheiten und Undiszipliniertheiten zur Verzweiflung getrieben. Zwei Wochen lang streikte er, selbst Geldstrafen beeindruckten ihn nicht - am Ende ließ ihn Dortmund ziehen.

    Salihamidzic: Bayern will "einiges tun"

    Der vermeintliche "Plan B" der Bayern könnte dennoch rasch zu einem Plan A werden. Die Bayern wissen, dass sie noch Handlunsgbedarf haben. "Wir müssen gelassen sein. Auf dem Transfermarkt muss man geduldig sein, warten und sehen, was möglich ist", sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic zu Wochenbeginn: "Wir wollen einiges tun."

    Angekündigt hatten die Münchner einen großen Transfersommer schon im Februar via Präsident Uli Hoeneß. "Wenn Sie wüssten, was wir alles schon sicher haben für die kommende Saison ...", hatte Hoeneß da gesagt. An Neuzugängen stehen bisher aber nur die französischen Nationalspieler Lucas Hernández und Benjamin Pavard sowie der Hamburger Ergänzungsstürmer Jann-Fiete Arp.

    Ex-Bayer Kroos glaubt nicht an Sané-Wechsel

    © picture-alliance/dpa

    Die deutschen Fußball-Nationalspieler Toni Kroos (links) und Leroy Sané

    Vor allem auf dem Flügel suchen die Münchner nach den Abgängen von Franck Ribéry und Arjen Robben noch Verstärkung. Dass der Wechsel des deutschen Nationalspielers Leroy Sané doch noch klappt, glaubt derzeit so recht aber niemand.

    Der frühere Bayernspieler Toni Kroos, Nationalmannschaftskollege von Sané, sagte beispielsweise in einem Interview: "Bayern hat (...) mit Kingsley Coman und Serge Gnabry auch gute Spieler auf dieser Position. Ich glaube ohnehin nicht, dass der Transfer zustande kommt. Das ist jedoch nur mein Gefühl." Aus Sicht von Manchester würde er Sané "definitiv nicht gehen lassen oder ihn zumindest so teuer machen, dass Bayern ihn nicht mehr bezahlt."