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Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern, steht im Stadion.
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BR Sport
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Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern, steht im Stadion.

Uli Hoeneß zeigt sich nach dem Sieg gegen Athen in Plauderlaune. Die Abteilung Attacke passt sich der Tabellenlage an. Anstatt zu jammern, verweist der 66-Jährige auf die nun interessantere Bundesliga. "Vor vier Wochen habt ihr euch alle beschwert, dass die Bundesliga wieder mal langweilig wird. Jetzt ist sie nicht mehr langweilig, sondern spannend.", sagt er nach dem Champions-League-Duell zu den Journalisten.

Favoritenrolle geht an Dortmund

Das Spiel gegen Athen wird schnell abgehakt, der Blick des FC Bayern richtet sich gleich auf die Partie in Dortmund. "Dortmund hat bis jetzt eine sehr, sehr gute Saison gespielt. Gar keine Frage, wir fahren nicht als Favorit nach Dortmund, sondern als Außenseiter – zum ersten Mal seit langer Zeit."

Selbst ohne Meisterschaft "geht die Welt nicht unter"

Der Doppel-Torschütze gegen Athen, Robert Lewandowski erklärt die Lage: "Wenn es nicht so läuft, wie alle möchten, dann musst du einfach ruhig bleiben und kleine Schritte machen". Das sind ungewohnte Töne von der Säbener Straße. Trotz fehlendem Glanz im Spiel der Münchner will Hoeneß die Leistung des Teams nicht kurzfristig, sondern erst am Ende der Saison bewerten. Dann würde er zwar "gerne wieder die Meisterschaft haben, aber wenn’s mal nicht so ist, dann wird der FC Bayern auch nicht untergehen", sagt der Präsident. Im gleichen Atemzug verteidigt er seinen Trainer weiterhin "bis aufs Blut". "Daran hat sich nichts geändert. Meine Aussagen gelten nicht immer nur für zwei, drei Wochen", erklärt er.