BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

Bayern-Präsident Hainer: "Müller gut für Nationalmannschaft" | BR24

© BR24 Sport
Bildrechte: picture-alliance/dpa

FC-Bayern-Präsident Herbert Hainer im Heute-im-Stadion-Interview über das Spitzenspiel gegen Dortmund, Fußball in Coronazeiten und Thomas Müllers mögliches Nationalmannschafts-Comeback.

12
Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Bayern-Präsident Hainer: "Müller gut für Nationalmannschaft"

Klares Bekenntnis zu Thomas Müller: Für FC-Bayern-Präsident Herbert Hainer gehört der Offensivspieler wieder in die deutsche Nationalmannschaft. "Thomas steht jeder Mannschaft gut zu Gesicht", sagte Hainer im Interview bei Heute im Stadion.

12
Per Mail sharen
Von
  • Philipp Eger
  • Bernd R. Eberwein

Herbert Hainer, Präsident von Fußball-Rekordmeister FC Bayern München, geriet fast ins Schwärmen im Interview mit Heute im Stadion auf Bayern 1, als es um Thomas Müller geht.

"Thomas Müller ist ja in einer bestechenden Form und man sieht gerade jetzt ohne Zuschauer - vor allem hört man es -, wie wichtig Thomas ist am Feld durch seine Anweisungen, durch seine Laufstärke, wie er die Mannschaft pusht", sagte Hainer.

Hainer: Müller soll zur EM

Für ihn kann es eigentlich nur eine Konsequenz geben: Müller muss zurück in die Nationalmannschaft und bei der Europameisterschaft auflaufen. "Ich persönlich bin der Meinung, Thomas Müller würde jeder Mannschaft gut zu Gesicht stehen und auch der deutschen Nationalmannschaft bei der EM", so Hainer.

Zwar habe er noch nicht selbst mit Müller gesprochen, "aber ich bin überzeugt davon, wenn er gerufen wird, dann wird sich auch der Aufgabe stellen", sagte der Präsident.

Lob für Konkurrent RB Leipzig

Gelassen blickte Hainer auf die enge Situation an der Tabellenspitze in dieser Saison. Im Interview - vor dem Abendspiel zwischen Bayern und Dortmund - äußerte er Repsket für den aktuellen Hauptkonkurrenten Leipzig.

"Ja, Leipzig ist eine hervorragende Mannschaft, überhaupt keine Frage. Kompliment an die Mannschaft und die Führung bei Leipzig", sagte Hainer.

"Die Bundesliga lebt von Spannung"

Allerdings sieht er den Kreis der Konkurrenten in diesem Jahr größer: "Das macht die Bundesliga natürlich auch spannend, wenn zwei, drei, vier Mannschaften da sind. Da schließe ich Leverkusen, Wolfsburg, Gladbach mit ein, die mit um den Titel kämpfen wollen", so Hainer: "Am Ende des Tages lebt die Bundesliga davon, dass Spannung da ist."

Es gelte das bewährte Sprichwort "Konkurrenz belebt das Geschäft". Allerdings hat natürlich auch Hainer das FCB-Credo "Mia san mia" verinnerlicht: "Solange wir dann am Ende des Tages Deutscher Meister werden, ist das alles okay."