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Bayern-like: Unter Flick schlägt der FC Bayern Dortmund mit 4:0 | BR24

© dpa-Bildfunk/Sven Hoppe

Robert Lewandowski feiert seinen 15. + 16. Saisontreffer

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    Bayern-like: Unter Flick schlägt der FC Bayern Dortmund mit 4:0

    Zweikampfstark und dominant - der FC Bayern München spielte gegen Borussia Dortmund wieder "Bayern-like" und sicherte sich unter der Regie des von Interimscoach Hansi Flick einen klaren 4:0-Erfolg.

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    Es war das letzte Spiel unter Uli Hoeneß als Präsidenten des FC Bayern, Thomas Müller wurde für 500 Einsätze in der Bundesliga geehrt. Und es war das erste Mal seit neun Jahren, dass der FC Bayern und die Borussia in der Liga gegeneinander spielten, ohne dass einer von beiden Tabellenführer war. Als Chefcoach stand zudem Hansi Flick zum ersten Mal an der Seitenlinie. Nach dem 4:0-Erfolg über den Ligakonkurrenten könnte es auch nicht sein Letztes in dieser Funktion gewesen sein. Der Fußballlehrer wollte jedoch nicht über die Zukunft spekulieren: "Das waren die zwei Spiele, das war meine Aufgabe",sagte er im Sky-Interview. "Die Mannschaft hat gewusst, dass es jetzt eine Pflicht ist und das hat sie umgesetzt."

    "Es ist für uns das zweite wichtige Spiel in dieser Woche, da können wir ein weiteres Zeichen setzen" Hansi Flick

    Ein "Kompliment an die Mannschaft", gab es von einem gut gelaunten Thomas Müller. Man habe alles umgesetzt, was Flick eingeschliffen habe. "Man hat gesehen, dass wir da waren." Die Alibis seien nach dem Trainerwechsel weg gewesen, "die Spieler waren noch mehr gefordert." Das Ergebnis hatte auch den scheidenden Präsidenten zum Strahlen gebracht: "Es war ein wunderschöner Abschluss. Eine Demonstration", schwärmte Hoeneß nach dem eindrucksvollen Auftritt. Die Mannschaft habe gewusst, dass "sie liefern muss". Bei den Überlegungen, wie es auf der Trainerposition weitergeht," wird Hansi Flick eine Rolle spielen", ergänzte der 67-Jährige auf Sky. Diese werde man allerdings in aller Ruhe angehen.

    Bayern konsequent - Dortmund präsentiert sich schwach

    Schon in der ersten Minute tauchte Robert Lewandowski vor dem Tor von Roman Bürki auf. Dortmunds-Tormann konnte allerdings weit vor dem Kasten per Fuß klären. Beide Teams arbeiteten konzentriert und konsequent gegen den Ball. Bis zur 17. Minute gab es deshalb auch keinen Torschuss zu sehen. Dann flipperte der Ball durch Dortmunds Strafraum und der BVB konnte den Angriff nicht stoppen. Benjamin Pavard flankte von der rechten Seite auf die Mitte, wo Lewandowski zu seinem 15. Saisontor einköpfte. 15 Treffer nach 11 Spieltagen hatte bis dahin nur Bayern-Legende Gerd Müller geschafft.

    Die Bayern dominierten das Spiel, Dortmund zog sich weit zurück und attackierte nicht energisch genug. Und so hatte in der 27. Minute Coman fast das 2:0 auf dem Fuß. Sein Schuss aus der Drehung wurde knapp vor der Linie noch von einem Dortmunder geblockt. Kaum, 10 Minuten später jubelte Gnabry - doch sein Treffer zählte nicht, da er dabei deutlich im Abseits gestanden hatte. Kurz vor Schluss prüfte Gnabry erneut Bürki. Die Münchner suchten ihre Chancen den Spielstand zu erhöhen und verteidigten konsequent. Mit der verdienten 1:0-Führung gegen überraschend schwache Dortmunder ging es in die Pause..

    Gnabry trifft zum 2:0

    Schon zwei Minuten nach Wiederanpfiff kassierten die Gäste aus Nordrhein-Westfalen den nächsten Dämpfer. Nach einem Konter der Bayern legte Müller quer, Lewandowski verpasste den Ball, doch Gnabry tauchte am langen Pfosten auf und schob das Spielgerät zum 2:0 ein. Schiedsrichter Felix Zwayer hatte zunächst signalisiert, dass der Treffer irregulär sei. Nach Rücksprache gab der Schiedsrichter den Treffer dann doch. Für Müller war es übrigens der 100. Bundesliga-Assist. Dortmund konnte dagegen immer noch keine Torschüsse vorweisen. BVB-Coach Lucien Favre reagierte und brachte mit Marco Reus und Paco Alcácer zwei frische Offensivspieler. Aber der nächste Torerfolg zählte wieder bei den Münchnern. Lewandowski (76.) versenkte Saisontreffer Nr. 16 in den BVB-Maschen. Und noch war nicht Schluss: Nach einer Flanke von Ivan Perisic versuchte Mats Hummels (80.) mit dem langen Bein zu klären. Er befördert den Ball allerdings am verdutzten Bürki vorbei ins eigene Tor. Bitter für den Ex-Münchner-Abwehrstars - der 4:0-Sieg seines ehemaligen Arbeitgebers war perfekt.