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Bayern in Köln: Flicks Rückkehr zum Ex-Klub | BR24

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FC-Bayern-Trainer Hansi Flick vor dem Spiel beim 1. FC Köln: Wie erwartet er den Gegner?

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Bayern in Köln: Flicks Rückkehr zum Ex-Klub

Der FC Bayern München ist am 6. Spieltag der Fußball-Bundesliga zu Gast bei Abstiegskandidat 1. FC Köln. Für Trainer Flick eine Rückkehr zum letzten Klub seiner aktiven Karriere: In Köln schlitterte Flick in die Sportinvalidität.

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FC-Bayern-Trainer Hansi Flick spielte in seiner aktiven Karriere nur für zwei Bundesligaklubs: den FC Bayern und eben den 1. FC Köln. 1990 wechselte er von der Isar an den Rhein.

In Köln erlebte er als Nachbar von Pierre Littbarski mehr Tiefen als Höhen. Als er beim 1. FC ankam, war Trainer Christoph Daum ("Ich hätte gern unter ihm trainiert"), der ihn unbedingt holen wollte, bereits entlassen.

Unter dessen Nachfolger Erich Rutemöller kam Flick - auch bedingt durch zahlreiche Verletzungen - in drei Jahren gerade mal zu 44 Einsätzen. Als Sportinavlide musste Flick 1993 seine Karriere beenden.

Flick blickt trotzdem positiv zurück. "Es war eine schöne Zeit, auch wenn es am Ende nicht ganz so erfolgreich war", sagt Flick heute. In Nostalgie will Flick vor dem Gastspiel am Samstag (Anstoß: 15.30 Uhr, Live-Einblendungen bei Heute im Stadion auf Bayern 1) aber nicht schwelgen. "Wir wollen in Köln drei Punkte holen", sagt Flick bestimmt.

Flick: Jeweils drei Punkte in Köln, Salzburg und Dortmund

Obwohl Flick aggressive Kölner mit "viel Leidenschaft" und "90 Minuten fighten" erwartet, will er mit seinem Team die aktuelle Serie - sieben Pflichtspielsiege in Serie ("Eine Sache, die man relativ schnell vergisst") - ausbauen.

Die Partie in Köln ist das zweite Auswärtsspiel in einer Serie von vier Partien in der Folge. In Moskau glückte bereits ein "Arbeitssieg" (O-Ton Flick), drei weitere SIege sollen in Köln, Salzburg am kommenden Dienstag und in einer Woche in Dortmund folgen.

"Wir nehmen das an. Wir versuchen, dass wir die Belastung ausgleichen und werden auch versuchen, das in Köln zu tun", sagt Flick.

"Wir nehmen die Reisen an. Annehmen, das Bestmögliche draus machen und jeweils drei Punkte holen." Hansi Flick über die Spiele in Köln, Salzburg und Dortmund

Personell kann Flick in Köln aus dem Vollen schöpfen. Aus Moskau hat das Team keine größeren Verletzungen mitgebracht. Auch Rückkehrer Leroy Sané, der in Moskau aus taktischen Gründen nicht eingewechselt wurde, ist eine Startelfoption: "Leroy ist soweit, dass er von Anfang an spielen kann."

Rutscht Boateng für Süle in die Startelf?

Wie üblich ließ sich Flick in Sachen Aufstellung nicht in die Karten schauen. Doch deutet sich in der Innenverteidigung ein Wechsel an. In der zuletzt nicht immer sattelfesten Abwehr könnte Jérôme Boateng für Niklas Süle in die Startformation rutschen.

Abwehrchef David Alaba und Jérôme Boateng hätten aktuell den Vorteil, "dass sie eingespielt sind von der letzten Saison und in der Kette anders harmonieren", sagte Flick: "Das müssen wir mit Niklas noch reinbekommen."

Niklas Süle komme nach seiner Kreuzbandverletzung zwar "Schritt für Schritt besser in Form." Aber einiges sei eben "noch nicht optimal", er brauche noch mehr Trainingseinheiten. Grundsätzlich sei Flick mit seinem Innenverteidiger-Trio aber "sehr zufrieden".

Alaba gesetzt - Flick hofft weiter auf Verbleib

Alaba ("Er ist fokussiert, auf dem Platz lautstark, er führt die Defensive") ist ohnehin gesetzt. Nichts Neues konnte Flick in Sachen einer möglichen Vertragsverlängerung bei Alaba berichten. Der Trainer hofft weiter, dass der Österreicher beim FC Bayern bleibt. Mit einem möglichen Wechsel in der Winterpause - und damit dem Verlust der zentralen Abwehrsäule - will sich Flick - Stand jetzt - nicht beschäftigen.