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Bayern-Frauen fiebern dem Champions-League-Halbfinale entgegen | BR24

© Picture alliance/dpa

Spielerkreis der FC Bayern-Frauen

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    Bayern-Frauen fiebern dem Champions-League-Halbfinale entgegen

    Erstmals in ihrer Geschichte stehen die Frauen des FC Bayern München in einem Halbfinale der Champions League. Dabei bekommen sie es mit dem FC Barcelona zu tun, der seit langem zu den europäischen Topteams im Fußball zählt.

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    Im Hinspiel empfängt die Mannschaft von Cheftrainer Thomas Wörle die Katalaninnen am Ostersonntag (18.00 Uhr) im ausverkauften Stadion am FC Bayern Campus. Für die Münchnerinnen ist das "ein sehr besonderes Spiel", sagt Nationalverteidigerin Kristin Demann. Dieser Meinung ist auch ihre Teamkollegin Verena Schweers: "Auf Spiele wie diese arbeitet man als Fußballerin Jahre lang hin. Jeder träumt davon, in einem Champions-League-Halbfinale zu spielen". Das Ziel ist klar: Man wolle sich den "Traum vom Finale" erfüllen, sagt Abwehrspielerin Carina Wenninger.

    Suche nach dem möglichen Titel

    Für das erfolgsverwöhnte Frauenteam geht es in der Champions League auch darum, den unter Umständen einzigen Titel dieser Saison zu ermöglichen. Im DFB-Pokal sind die Münchnerinnen nämlich gegen den VfL Wolfsburg bereits ausgeschieden. Und in der Meisterschaft sieht es auch nicht gut aus: Da liegt der FC Bayern zwar nur mit einem Punkt Abstand auf Rang zwei, die Niedersachsen könnten aber durch einen Sieg am Ostermontag gegen den MSV Duisburg noch auf vier Punkte enteilen. Das wäre bei drei ausstehenden Spieltagen eine Vorentscheidung zu Gunsten der Wölfinnen.

    Warnung vor "sehr dominant" agierenden Gegner aus Barcelona

    Nach den jüngsten Liga-Enttäuschungen gegen Essen (2:2) und beim SC Sand (1:1) müssen sich die Münchnerinnen für die Auseinandersetzung mit Barcelona auf jeden Fall erheblich steigern. Schließlich spielt Barca "sehr dominant Fußball, hat immer eine sehr hohe Ballbesitz-Quote und erstickt viele seiner Gegner mit Gegenpressing und enormer Kampfbereitschaft. So werden sie auch hier in München auftreten", warnte Wörle.

    Gute Ausgangsposition für's Rückspiel erwünscht

    Sonst wird es schwierig mit der erhofften guten Ausgangsposition für das Rückspiel in Barcelona am 28. April (12.00 Uhr). Beide Mannschaften haben zuvor noch nie gegeneinander gespielt. Auch für Barcelona wäre der Finaleinzug eine Premiere. Einige Münchnerinnen wie Mandy Islacker oder Kathrin Hendrich haben hingegen von ihren früheren Vereinen schon Endspiel-Erfahrung. Für Wörle wäre der Einzug in das Finale am 18. Mai in Budapest ein besonders schönes Abschiedsgeschenk. Nach neun Jahren verlässt der Coach die Bayern am Saisonende.