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Bayern-Coach Flick fordert hinten "die Null" | BR24

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Zum Abschluss der ersten Hälfte der aktuellen Bundesliga-Spielzeit reist der frischgebackene Hinrunden-Meister FC Bayern München zum Tabellenelften nach Augsburg. Coach Hansi Flick setzt "großes Vertrauen" in sein Team und fordert "Konstanz".

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Bayern-Coach Flick fordert hinten "die Null"

Zum Abschluss der ersten Hälfte der aktuellen Spielzeit reist Hinrunden-Meister FC Bayern nach Augsburg. Coach Hansi Flick sieht sein Team auf Kurs und die Sinne durch die Niederlagen geschärft. Er stellt sich schon jetzt auf einen Alaba-Wechsel ein.

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  • BR24 Sport

Hansi Flick wähnt den FC Bayern München vor dem Auswärtsspiel beim FC Augsburg (Mittwoch, 20.30 Uhr/Liveeinblendungen auf B5 aktuell) wieder auf dem richtigen Weg. Die Leichtigkeit ist zwar noch nicht zurück, aber der Coach sieht Fortschritte - vor allem in der Defensive. Der Weckruf mit der Niederlage in Mönchengladbach und dem anschließenden DFB-Pokal-Aus beim Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel habe wohl gewirkt, meint der Trainer nach dem jüngsten 2:1-Heimsieg gegen den SC Freiburg.

Die Belastung sei aktuell sehr hoch, die Konzentration mal weg: "Die Spieler sind keine Maschinen oder Roboter, sondern Menschen. Vielleicht haben wir die zwei Niederlagen gebraucht, um einfach wieder die Sinne zu schärfen", resümiert der 55-Jährige.

"Ich habe großes Vertrauen in die Mannschaft, sie hat gezeigt gegen Freiburg, dass wir mit der richtigen Einstellung auftreten. Genauso müssen wir jetzt weitermachen." Bayern-Trainer Hansi Flick

Flick: "Aktuell alle Mann an Bord"

Der schon feststehende Hinrunden-Meister kann am Mittwochabend bei den Schwaben vermutlich wieder auf Serge Gnabry zurückgreifen. Der Nationalspieler, der gegen Freiburg mit muskulären Problemen vom Platz musste, hat mittrainieren können. "Es sieht ganz gut aus", meint Flick. Gegen den FCA könne er aus einem vollen Kader schöpfen. Bei der Aufstellung soll es aber höchstens Anpassungen geben. "Die Mannschaft hat das gut umgesetzt gegen Freiburg, und man versucht, wenig zu ändern", so Flick. Es gehe aktuell auch um Konstanz.

Ziel gegen den FCA: Kein Gegentor

Seit elf Spielen blieben die Bayern nicht mehr ohne Gegentor. Trotzdem ist Manuel Neuer für seinen Trainer "nach wie vor der weltbeste Torhüter." Am Ende sei entscheidend, dass drei Punkte hängen bleiben. Aber natürlich will Flick gegen Augsburg in der Defensive auch mal die Null sehen. Er mahnt: "Wir müssen uns da immer wieder verbessern."

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Flick betont zwar, dass "man die Hoffnung nie aufgeben darf", aber er im Prinzip seinen Abwehrchef David Alaba schon abgeschrieben hat: "Die Voraussetzungen sind eher so, dass er den Verein verlässt, damit muss man rechnen".

Der Trainer schreibt Alaba schon ab

Flick betont zwar, dass "man die Hoffnung nie aufgeben darf", aber er im Prinzip seinen Abwehrchef David Alaba schon abgeschrieben hat: "Die Voraussetzungen sind eher so, dass er den Verein verlässt, damit muss man rechnen".

Er weiß, dass ein Wechsel immer eine Veränderung für die Mannschaft bedeutet, aber das nicht zwingend negativ sei: "Änderungen sind ja oftmals für etwas Neues da, um die Entwicklung der Mannschaft voranzutreiben." Der Bayern-Coach hätte Alaba gerne gehalten, wie er mehrfach feststellt: "Natürlich ist David nicht nur auf dem Platz sehr wertvoll, aber das sind Dinge, die einfach passieren." Konkretes habe Flick von Alaba aber noch nicht gehört: "Ich weiß nicht, wo der Weg hingeht." Er erlebe den Defensivspezialisten aktuell "sehr fokussiert" und unbeeindruckt von den Spekulationen.

"Wenn ein Spieler mit der Qualität eines David Alaba den Verein verlässt, ist es klar, dass man reagieren muss und einen anderen Spieler holen wird." Bayern-Coach Hansi Flick