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Vladimir Lucic vom FC Bayern

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    Bayern Basketballer wollen Euroleague-Traum am Leben halten

    "Do or die" - gewinnen oder ausscheiden: Für die Basketballer des FC Bayern München geht es im dritten Spiel gegen Olimpia Mailand in der Euroleague bereits um alles. Die Münchner wollen jetzt vom Heimrecht profitieren, auch ohne Zuschauer.

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    • BR24 Sport

    Dabei hängt den Bayern immer noch das erste Spiel nach, in dem sie eine zwischenzeitliche 19-Punkte-Führung verspielten und in letzter Sekunde unterlagen. Hätten sie dieses Spiel gewonnen, wären sie nun sogar im Vorteil in der Best-of-Five-Serie. Doch so stehen die Münchner gegen Mailand (20.45 Uhr) mit dem Rücken zur Wand und kämpfen gegen das Aus im Play-off-Viertelfinale der Euroleague.

    Heimstärke macht Hoffnung

    Die Bayern haben die ersten beiden Play-off-Spiele verloren, das erste sehr unglücklich, das zweite klar - bei einer dritten Niederlage wäre Schluss. "Keiner will hier 0:3 rausfliegen", sagte Paul Zipser. Jetzt wollen sie die zwei Heimspiele auch ohne Zuschauer nutzen, um zurück in die Serie zu finden und ein entscheidendes fünftes Spiel in Mailand zu erzwingen. Hoffnung macht die Heimstärke: Mit einer Bilanz von 13:4-Siegen waren die Münchner die beste Heimmannschaft der Hauptrunde.

    Trincheri: "Es ist Zeit, es zu tun"

    "Wir wollen allen zeigen, dass wir in die Play-offs gehören", sagte Zipser. Die Rot-Weißen haben überhaupt als erstes deutsches Team in der Geschichte die K.o.-Runde der internationalen Basketball-Königsklasse erreicht. Fehlen werden nach seiner Verletzung in Mailand der beste Verteidiger, Nick Weiler-Babb, und weiterhin Kapitän Nihad Djedovic.

    Trainer Andrea Trinchieri fokussiert sich ganz auf das Spiel: "Es ist an der Zeit, alles zu riskieren. Was auch immer wir jetzt reden, ist unwichtiger als das, was wir tun. Es ist Zeit, es zu tun." Damit ist alles gesagt.