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Bildrechte: picture-alliance/dpa

Der Traum vom "Final Four" in der Euroleague ist ausgeträumt für die Basketballer des FC Bayern München. Olimpia Mailand setzte sich in einem hochdramatischen, alles entscheidenden fünften Viertelfinalspiel durch und steht im Halbfinale.

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Bayern-Basketballer: "Stolz" trotz Euroleague-Aus

Das "Final Four"-Turnier verpasst, die Brust bleibt trotzdem breit bei den FC-Bayern-Basketballer. Nach dem Euroleague-Aus gegen Olimpia Mailand überwiegen Freude und Stolz nach einer grandiosen Saison.

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FC-Bayern-Coach Andrea Trinchieri nahm das Aus in der Basketball-Euroleague im fünften, entscheidenden Spiel gegen Mailand gelassen hin.

"Glückwunsch an Mailand. Sie haben ein starkes Spiel gespielt. Sie waren für die längste Zeit des Spiels besser, aber wir haben uns nicht aufgegeben", sagte Trinchieri nach der knappen 89:92 (40:50)-Niederlage. Versöhnliche Töne, denn der Trainer weiß: "Wir haben nie aufgesteckt und wenn du dann in so einem Spiel am Ende irgendwie doch die Chance hast, das Spiel zu gewinnen, dann bedeutet das, dass du als Team etwas ganz Spezielles hast."

Präsident Hainer: "Erwartungen übertroffen"

Dass die Münchner trotz des Ausscheidens in dieser Euroleague-Saison etwas "Spezielles" geleistet haben, war den Verantwortlichen klar. Klub-Präsident Herbert Hainer lobte: "Wir sind wahnsinnig stolz auf das, was das Team in dieser anspruchsvollen Saison geleistet hat, es wurden wirklich alle Erwartungen übertroffen."

Auch Geschäftsführer Marko Pesic wählte ähnliche Worte: "Ich bin sehr, sehr stolz auf diese Mannschaft, auch speziell auch auf diese Serie."

Thomas Müller sagt "Danke"

Wie außergewöhnlich die Saison war, blieb im Verein auch anderswo keinem verborgen. Fußballprofi Thomas Müller twitterte "Kopf hoch. Das war eine fantastische Euroleague-Saison mit so vielen brillanten Spielen. Ich danke Euch!"

Zipser hadert: "Hätte das besser machen können"

Einzig die Basketballer selbst brauchen wohl etwas, um ihre Leistung trotz des Aus genießen zu können. "Wir können viel aus so einem Spiel lernen, auch ich war am Ende etwas hektisch und hätte das besser machen können", haderte etwa Paul Zipser.

In einer hektischen Schlussphase hatten die Bayern durchaus noch die Chance auf den Ausgleich, spielten aber zu überhastet. "Wir haben bis zum Ende unglaublich gekämpft", sagte Center Jalen Reynolds, der dann doch schon wieder kämpferisch nach vorne blickte: "Wir müssen das jetzt bald hinter uns lassen und auf das schauen, was noch alles vor uns liegt."