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Zwei Verlängerungen waren nötig, dann bezwangen die Basketballer des FC Bayern München im ersten Pokal-Halbfinale in eigener Halle Ulm mit 104:102 (91:91, 84:84, 49:36). Damit haben die Münchner erstmals seit 2018 das Finale erreicht

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Bayern-Basketballer nach Pokal-Krimi im Finale gegen Berlin

Erst nach zwei Verlängerungen bezwangen die Basketballer des FC Bayern München im BBL-Pokal-Halbfinale Ulm mit 104:102 (91:91, 84:84, 49:36). Damit haben die Münchner erstmals seit 2018 wieder das Finale des "Top Four" erreicht.

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  • BR24 Sport

Vor den Augen von Ehrenpräsident Uli Hoeneß und Präsident Herbert Hainer hatten sich die Münchner in der ersten Halbzeit eine deutliche Führung, die sie erst abgaben, um sich dann in letzter Sekunde doch noch durchzusetzen. Bester Werfer der Münchner war der frisch gewählte "Spieler des Jahrzehnts", Vladimir Lucic (24 Punkte), für Ulm war Spielmacher Troy Caupain (24) am erfolgreichsten.

Finale FC Bayern Basketball - Alba Berlin

Nach dem Krimi-Sieg darf das Team von Trainer Andrea Trinchieri auf seinen dritten Pokaltitel hoffen. Der Topfavorit revanchierte sich zugleich für die klare Liga-Niederlage von vor einer Woche. Das Finale wird am Sonntag (15.00 Uhr) auch in München ausgespielt. Der Gegner ist dann Titelverteidiger Alba Berlin. Die Hauptstädter setzten sich im zweiten Finale deutlich mit 112:96 (55:49) gegen die BG Göttingen durch.

Ulmer Beschwerde gegen die Wertung abgewiesen

Der FC Bayern Basketball profitierte bei seinem Finaleinzug auch von einer Entscheidung des Schiedsgerichts: Ulm hatte Protest gegen die Spielwertung eingelegt, weil Münchens Wade Baldwin auch nach seinem fünften persönlichen Foul, das automatisch den Spielausschluss nach sich zieht, noch kurzzeitig auf dem Feld stand. Der Protest wurde jedoch am späten Abend abgewiesen.

Turnier wegen Coronafällen verlegt

Eigentlich hätte das Turnier schon vor vier Wochen stattfinden sollen, wurde dann aber kurzfristig wegen zweier Corona-Fälle bei Göttingen verlegt.