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Bayern-Basketballer holen Aufbauspieler Bray aus Vechta | BR24

© picture alliance / Beautiful Sports

T.J. Bray beim Auswärtsspiel Vechtas in München

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    Bayern-Basketballer holen Aufbauspieler Bray aus Vechta

    Die Basketballer des FC Bayern verstärken sich für die kommende Saison mit dem besten Passgeber der vergangenen: Die Münchner haben T.J. Bray von Ligakonkurrent SC Rasta Vechta verpflichtet. Auch als Scharfschütze ist der US-Amerikaner gefürchtet.

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    Die Basketballer des FC Bayern München verstärken sich zur kommenden Saison mit dem Aufbauspieler T.J. Bray. Damit schwächt der Titelverteidiger erneut die Ligakonkurrenz, denn Bray kommt von Halbfinalist Rasta Vechta. Der Aufsteiger hatte vergangene Saison mit einem überraschenden Playoff-Einzug für Furore gesorgt und in der Finalrunde sogar Bamberg geschlagen. Endstation für Vechta waren anschließend die Bayern, die den Transfer Brays damals bereits angekündigt hatten.

    Bester Passgeber und gefürchteter Dreier-Schütze

    Nach Gründen für die Verpflichtung braucht man nicht lange suchen: Bray war letzte Saison nicht nur erfolgreichster Passgeber der Liga, mit 8,1 Korbvorlagen im Schnitt pro Spiel. Bei der Wahl zum wertvollsten Spieler der Hauptrunde wurde er Zweiter. Von der Dreierlinie traf der 27-Jährige 41,3 Prozent seiner Würfe, im Schnitt erzielte er 15,6 Punkte pro Spiel.

    Auch die Bayern-Basketballer bedienen sich gerne bei der Konkurrenz

    Vorwürfe, der FC Bayern schwäche gezielt die Konkurrenz, kennt man vor allem von den Fußballern. Aber auch die Basketballer wildern gerne bei der Ligakonkurrenz. Von Alaba Berlin holten die Münchner gleich eine ganze Handvoll Spieler, unter anderem den aktuellen Rekordkorbjäger Nihad Djedovic. Serienmeister Bamberg "klauten" die Münchner 2014 ihren Aufbauspieler Anton Gavel. Umgekehrt verloren die Bayern aber auch immer wieder erfolgreiche Spieler an die Konkurrenz. So wechselte Bryce Talyor 2017 zum Beispiel von München nach Bamberg, genauso wie Lucca Staiger, zwei Jahre vor ihm.