Fußballfans im Stadion

Nach der Sensation im DFB-Pokal gegen den 1. FC Köln erwartet Fußball-Zweitligist SSV Jahn Regensburg am Samstag, 6. August den 1. FC Nürnberg.

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    Bayerisches Fußball-Derby: Jahn Regensburg erwartet den Club

    Bayerisches Fußball-Derby: Jahn Regensburg erwartet den Club

    Nach der Sensation im DFB-Pokal gegen den 1. FC Köln erwartet Fußball-Zweitligist SSV Jahn Regensburg diesen Samstag, 6. August, den 1. FC Nürnberg. Erstmal in dieser Saison soll das Stadion ausverkauft sein.

    Der SSV Jahn Regensburg ist bestens in die aktuelle Zweitliga-Saison gestartet. Die Bilanz: Zwei Spiele, zwei Siege, kein Gegentor kassiert. Der Jahn ist aktuell Tabellenführer. Auf die Tabelle will der Coach der Regensburger, Mersad Selimbegovic, aber nichts geben. Das sei nur eine Momentaufnahme. In der Tat: Auch in der letzten Saison war der Jahn lange Zeit auf Platz 1, hat dann aber erst kurz vor Ende der Spielzeit den Klassenerhalt geschafft.

    Volles Stadion erwartet

    Zum ersten Mal in dieser Saison soll auch das Jahnstadion in Regensburg ausverkauft sein. Das ist bisher nicht der Fall gewesen. Zum ersten Heimspiel gegen Darmstadt kamen gerade mal gut 8.000 Besucher. Auch beim DFB-Pokalspiel gegen den 1. FC Köln hat es nicht zu einem ausverkauften Stadion gereicht. Mehr als 13.000 Zuschauer haben die Pokal-Sensation gegen den Bundesligisten verfolgt, gut 15.000 Zuschauer fasst das Jahnstadion an der A3. Die Leistungen der letzten Spiele sowie die aktuelle Kartennachfrage machen dem Jahn Hoffnung, dass gegen Nürnberg erstmals "ausverkauft" gemeldet werden kann.

    Kurze Anreise für Oberpfälzer Club-Fans

    Für viele Fans des 1. FC Nürnberg wird das Spiel in Regensburg etwas Besonderes, denn sie haben eine kurze Anreise. Egal ob in Waldthurn im Landkreis Neustadt an der Waldnaab oder in Berching im Landkreis Neumarkt. Vor allem in der Oberpfalz gibt es sehr viele organisierte Fanclubs des 1. FC Nürnberg. Die Anfahrtswege zu einem Auswärtsspiel nach Regensburg sind hier deutlich kürzer als zu Spielen in Hamburg oder Dresden beispielsweise.

    Schlechte Erinnerungen an 2004

    An eine Zweitliga-Partie gegen den 1. FC Nürnberg haben Jahn-Fans aber keine gute Erinnerung. Im April 2004 gewannen die Regensburger zwar mit 2:1 gegen den Club. Der Klassenerhalt schien damit sicher. Danach klappte jedoch nichts mehr und der Jahn stieg überraschend doch noch ab. Der damalige Jahn-Trainer Günter Brandl hatte sogar gewettet, dass er sich bei einem Sieg gegen Nürnberg seinen Schnauzbart abrasieren würde. So ist es auch gekommen. In der Euphorie des Sieges gegen Nürnberg haben die Jahn-Verantwortlichen damals den Vertrag mit Brandl verlängert. Nach dem überraschenden Abstieg musste er einige Wochen nach dieser Verlängerung dennoch seinen Platz auf der Trainerbank räumen.

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