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Bayerischer Tanz im Hofbräuhaus
© BR/Frauke Gerbig

Autoren

Frauke Gerbig
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Bayerischer Tanz im Hofbräuhaus

Dies Veranstaltungen finden immer mehr und häufiger an unterschiedlichen Orten statt, wie beispielsweise beim Tanzboden im Münchner Hofbräuhaus oder bei Bällen, wie dem Kocherl- oder dem Kathreinball.

Anleitung durch Tanzmeister

Denn: Dabei gibt es immer eine Tanzmeisterin (wie beispielsweise die charismatische Katharina Mayer, die auch den Kocherlball moderiert und anleitet) oder einen Tanzmeister, die oder der den Teilnehmern die wichtigsten Schrittfolgen und Drehungen und Figuren zeigt. Alles garantiert so einfach, dass auch Menschen mit wenig Tanzerfahrung und Tanzlust mitkommen und ihren Spaß haben. Das Vergnügen an den Tänzen, die durch die musikalische Begleitung bayerischer Kapellen erhöht wird, ist schon fast garantiert. Aber: Man muss erst mal über seinen Schatten springen und zu diesen besonderen Veranstaltungen kommen!

Also: Tänzerische Voraussetzungen sind nicht nötig, ebenso wenig spezielles Outfit. Egal, ob Tracht oder Jeans, ob Haferl- oder Turnschuhe – jeder ist so willkommen, wie er sich wohlfühlt.

Wiederentdeckung der bayerischen Festkultur

Viele Menschen haben die alpenländische und gesamt–bayerische Festkultur wieder für sich entdeckt: Auch die alten Tänze und die überlieferte Musik. Und so mischen sich auf den Bällen und bayerischen Tanzabenden Generationen, Kleidungsstile, Gesellschaftsschichten, unterschiedliche Kulturen. Das Münchner Kulturreferat unterstützt diese Veranstaltungen seit Jahren, so dass vier Mal im Jahr der sogenannte Tanzboden im Hofbräuhaus stattfinden kann (Eintritt zehn Euro). Aber auch im Wasmeier Freilichtmuseum oder auf der "Oidn Wiesn" auf dem Oktoberfest gibt es die Möglichkeit, abseits von Trachtenverein-Atmosphäre nach Herzenslust zu tanzen.

Tanzen bringt den Kreislauf in Schwung

Getanzt wird meist zu zweit, ob Frau-Mann oder gleichgeschlechtlich ist egal. Hauptsache, einer übernimmt die Führung. Sportlich ist das Ganze auch, denn das Drehen und Stapfen, das Klatschen und Wirbeln zur live gespielten Musik bringt den Kreislauf in Schwung, Koordination und Kondition werden ganz nebenbei gestärkt. Aber Tanzen ist keine Challenge, die man wie Hundert Kniebeugen abarbeitet, sondern reines Vergnügen, das die Menschen zusammenbringt und gute Laune macht.

Infos:

Autoren

Frauke Gerbig

Sendung

Das Fitnessmagazin vom 21.10.2018 - 07:35 Uhr