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Basketballer des FC Bayern München kurz vor Titelgewinn | BR24

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Für den FC Bayern läuft in der Finalserie der Basketball-Bundesliga alles nach Plan. In der Best-of-five-Serie machte der Titelverteidiger den zweiten Sieg im zweiten Spiel mit 82:77 (45:46) perfekt.

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Basketballer des FC Bayern München kurz vor Titelgewinn

Der FC Bayern steht kurz vor dem nächsten Titel. Die Basketballer aus München gewinnen in Berlin das zweite Endspiel um die deutsche Meisterschaft und können schon am Sonntag alles klar machen.

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Den Basketballern des FC Bayern München fehlt nur noch ein Sieg zum erneuten Gewinn der deutschen Basketball-Meisterschaft. Der Titelverteidiger gewann bei ALBA Berlin das dramatische zweite Finalspiel mit 82:77 (45:46) und führt in der Best-of-five-Serie mit 2:0. Schon am Sonntag (23.6.) kann München mit einem weiteren Erfolg in eigener Halle den fünften Meistertitel der Vereinsgeschichte perfekt machen.

Devin Booker erfolgreichster Werfer bei den Bayern

Erfolgreichste Werfer im Team von Trainer Dejan Radonjic waren in dem lange hart umkämpften Match Devin Booker (16 Punkte) und Derrick Williams (12). Für die Hauptstädter, die in dieser Saison zum dritten Mal in einem Finale zu scheitern drohen, trafen Franz Wagner und Rokas Giedraitis (beide 14) am sichersten. Berlin musste sich bereits im Pokalendspiel und im Finale des europäischen Eurocups geschlagen geben.

"Es war ein Team-Spiel. Ich habe einfach versucht, meinen Teil beizutragen." Devin Booker, FC Bayern Basketball

FC Bayern erlebt Anti-Stimmung in Berlin

Drei Tage nach der umstrittenen 70:74-Auftaktniederlage startete ALBA stark und erarbeitete sich früh eine 7:0-Führung. Auch am Sonntag hatten die Berliner lange gut mitgespielt, mussten sich am Ende aber auch wegen teils fragwürdiger Schiedsrichterentscheidungen noch knapp geschlagen geben. Angetrieben von den euphorischen 14.044 Zuschauern waren die Gastgeber zunächst entschlossen, die Chance auf die erste Meisterschaft seit 2008 zu wahren.

Die favorisierten Bayern leisteten sich in der Anfangsphase sowohl offensiv als auch defensiv viele einfache Fehler, und bekamen vor allem die Berliner Giedraitis und Landry Nnoko nicht in den Griff. Die Gäste wurden schon beim Einlaufen in die Halle gnadenlos ausgepfiffen und schienen sich von der Anti-Stimmung sowie der harten körperlichen Gangart der Berliner durchaus beeindrucken zu lassen.

Titelverteidiger besinnt sich nach der Halbzeit auf seine Stärken

Vor den Augen von NBA-Profi Dennis Schröder führte ALBA nach dem ersten Viertel verdient 25:15. Nie zuvor haben die Bayern eine Serie in den Playoffs gegen Berlin verloren, bei fünf Duellen hieß der Sieger immer München. Vor der Halbzeit besann sich der viermalige deutsche Meister gegen den achtmaligen Champion auf seine Stärken und lag auch dank durchdachter Offensive zeitweise wieder vorn (37:36).

In der Neuauflage des Vorjahresfinales, das die Bayern mit 3:2 gewonnen hatten, blieb es nach dem Seitenwechsel eng. Schwächen bei den Distanzwürfen der Berliner führten aber dazu, dass die Bayern zumindest eine Sieben-Punkte-Führung (59:52) erspielen konnten.

Bei hitziger Atmosphäre lag Berlin vor dem Schlussviertel vier Zähler hinten - doch der Rückstand wurde schnell zweistellig. München agierte cleverer und spielte die Erfahrung von gestandenen Profis wie Ex-NBA-Star Derrick Williams aus. ALBA wurde in der Schlussphase zwar noch einmal stärker, konnte die Begegnung aber auch wegen Foulproblemen der Leistungsträger nicht mehr drehen.

© BR /Nikolaus Hillmann

Der FC Bayern steht kurz vor dem nächsten Titel. Die Basketballer aus München gewinnen in Berlin das zweite Endspiel um die deutsche Meisterschaft und können schon am Sonntag alles klar machen.