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Basketball-Play-off-Finale: Macht Bayern heute alles klar? | BR24

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Ein Sieg fehlt den Basketballern des FC Bayern in der Finalserie noch, um den Meistertitel erfolgreich zu verteidigen. Das heißt aber auch: ALBA Berlin muss Spiel drei in München gewinnen.

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Basketball-Play-off-Finale: Macht Bayern heute alles klar?

Bloß nicht zu früh feiern - das ist die Devise der Basketballer des FC Bayern München vor dem dritten Play-off-Finale gegen ALBA Berlin. Den Münchnern fehlt nur noch ein Sieg zur Titelverteidigung.

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2:0 führen die Bayern-Basketballer in der Finalserie gegen den Erzrivalen aus der Bundeshauptstadt. Das ist, blickt man auf die Geschichte der Basketball-Bundesliga (BBL) - die halbe Miete. Überhaupt nur einmal gelang es einem Klub, einen 0:2-Rückstand im BBL-Finale noch in ein 3:2 umzuwandeln. Das ist genau 30 Jahre her - Steiner Bayreuth schaffte dieses Kunststück seinerzeit gegen Bayer Leverkusen.

Barthel: "Wir müssen cool bleiben"

Die Gefahr besteht immer. Allerdings bleiben die Münchner vor dem Heimspiel am Sonntagabend fokussiert. Jedenfalls sagen sie das: "Berlin kommt jetzt nicht nach München, um Urlaub zu machen. Wir müssen wieder ruhig und konzentriert bleiben und unser Spiel spielen", sagt etwa der frühere Berliner und heutige Münchner Leon Radosevic. Danilo Barthel ergänzt: "Wir müssen cool bleiben. Wir haben zwar eine gute Ausgangslage, aber uns ist bewusst: Alba wird sich jetzt nicht ergeben." Und Cheftrainer Dejan Radonjic meint: "Wir wissen, dass Berlin noch einmal 100 Prozent geben wird."

Giffey denkt nur an Spiel drei

In der Tat beschwört Alba den Kampfgeist. Nationalspieler Niels Giffey will den Titel noch nicht abschreiben: "Es ist noch nicht vorbei. Wir haben immer noch unsere Chance", sagte der Kapitän der Berliner. Er und sein Team wollen sich zurückmelden. Deshalb findet er: "Wir brauchen jetzt nicht drei Siege, sondern einen."

Erstmal also wieder in die Serie hineinfinden, nicht gleich vom ganz großen Comeback träumen. Einer, der noch an das Comeback von ALBA glaubt, ist NBA-Profi Dennis Schröder, in Berlin als Zuschauer in der Halle: "Wenn sie da mit Selbstbewusstsein rangehen, können sie erstmal ein Spiel holen. Sie müssen jetzt von Spiel zu Spiel denken", so der Nationalspieler.