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Basketball: FCB musste um Pflichtsieg in Würzburg bangen | BR24

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D.J. Seeley (FC Bayern Muenchen) und Tyson Ward (s.Oliver Wuerzburg)

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    Basketball: FCB musste um Pflichtsieg in Würzburg bangen

    Bayern Münchens Generalprobe vor dem deutschen EuroLeague-Duell am Freitag gegen ALBA Berlin ging gerade nochmals gut: mit 74:70 gewannen die Bayern-Basketballer in Würzburg.

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    • BR24 Sport

    Im Nachhol-Heimspiel des 10. Spieltags der BBL verlangten die Unterfranken dem FC Bayern München mit Kampfgeist und aggressiver Verteidigung alles ab und konnten bis ins vierte Viertel eine Führung behaupten.

    Der Tabellenfünfte hatte am Mittwoch über weite Strecken Probleme. Das erste Viertel ging mit 17:11 an Würzburg. Besonders in der Offensive taten sich die Münchner schwer. Erst im Schlussabschnitt funktionierten die Abläufe besser, so dass es den Bayern gelang, sich abzusetzen (65:58/36.). Die Würzburger, bei denen Perry Jones seinen Einstand feierte, wehrten sich nach Kräften und zeigten nach der 84:124-Pleite bei den EWE Baskets Oldenburg eine Reaktion. Der Favorit ließ sich von seinem Kurs aber nicht mehr abbringen.

    "Wenn man die Bayern schon mal so knapp hat, dann will man das Ding auch gewinnen. Deshalb ist es extrem schade", ärgerte sich Felix Hoffmann, dessen Würzburger den Sieg in der Schlussphase buchstäblich mehrfach wegwarfen. Allerdings fand er auch lobende Worte: "Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, wir haben gut dagegen gehalten und einen guten Fight abgeliefert.“

    Trinchieri: "Waren nicht voll da"

    Headcoach Denis Wucherer fand die Vorstellung zwar nicht hübsch, "aber der Kampf war da. Um sich in einem Spiel gegen so einen starken Gegner eine Chance auf den Sieg zu geben, muss aber auch das Verhältnis von Assists und Ballverlusten und die Wurfquote besser sein."

    Für Münchens Headcoah Andrea Trinchieri war es ein schwieriges Spiel, "weil Würzburg 35 Minuten lang gut gespielt hat und wir nicht voll da waren." Zufrieden zeigte er sich weil das Team am Ende einen Weg gefunden hat, "um das Spiel zu gewinnen." Es sei aktuell eine sehr schwierige Phase. "Wir spielen ein Spiel nach dem anderen und haben keine Zeit, darüber nachzudenken, sondern müssen uns sofort auf das nächste Spiel konzentrieren.“

    Beste Werfer

    Bester Punktesammler im innerbayerischen Nord-Süd-Derby war Cameron Hunt, der am Ende auf 19 Zähler kam. Neuzugang Perry Jones kam in seinen ersten knapp 19 Minuten Spielzeit auf 5 Punkte, 5 Rebounds und 2 Steals.