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Basketball: FC Bayern sucht den Euroleague-Rhythmus | BR24

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Zehn Spiele in 24 Tagen - die Basketballer des FC Bayern München müssen in Bundesliga und Euroleague derzeit ein Mammutprogramm absolvieren.

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Basketball: FC Bayern sucht den Euroleague-Rhythmus

In der BBL zieht Meister FC Bayern München einsam seine Kreise. Nur in der Euroleague läuft es noch nicht wie gewünscht. Vor der "griechischen Woche" mit Spielen gegen Olympiakos Piräus und Panathinaikos Athen sucht das Team den richtigen Rhythmus.

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Oldenburg, Würzburg, Alba Berlin und zuletzt medi Bayreuth - sie alle konnten die Bayern in der Basketball-Bundesliga (BBL) nicht bezwingen. Am Sonntag feierten die Münchner mit dem 91:79 gegen Bayreuth ihren siebten Sieg im siebten Spiel. Damit sind sie als einzige Mannschaft noch ungeschlagen.

National Spitze, international hapert's

Ganz anders sieht es in der Euroleague aus. Erklärtes Ziel der Münchner war und ist es, endlich mal in die Nähe der Top 8 zu kommen. Denn nur die besten acht Teams qualifizieren sich nach 34 beschwerlichen Spieltagen für die Play-offs. Doch zuletzt schwächelten die Bayern in der "Königsklasse". Vergangene Woche ging man sogar beim Tabellenletzten aus Valencia deutlich mit 56:82 unter.

Nach der Partie gegen Bayreuth wollte Trainer Dejan Radonjic dann auch gar nicht mehr über die Bundesligapartie sprechen, in der seine Spieler - allen voran Nationalspieler Paul Zipser mit 20 Punkten - den Gegner aber über weite Strecken im Griff hatten. Radonjic schaute auf Dienstag voraus, wenn mit Olympiakos Piräus (Beginn: 20.30 Uhr) ein ausgeruhtes Team seine Visitenkarte im Audi Dome abgeben wird.

Verzicht auf nationale Liga - Piräus kommt ausgeruht

Piräus lässt in dieser Saison zu Gunsten der Euroleague nur eine zweite Mannschaft mit jüngeren Spielern in der nationalen Liga spielen. Nach dem Zwangsabstieg aus der "Basket League" ist Piräus derzeit nur zweitklassig. Sehr zum Leidwesen von Radonjic: "40 Stunden nach Valencia hatten wir Bayreuth, wieder 48 Stunden später kommt Olympiakos". In vielen Bereichen stellten die Griechen europäische Spitze dar. Da werde es schwer. Und damit ja auch nicht genug: Schon am Freitag (20.30 Uhr) kommt mit Panathinaikos Athen der nächste griechische Topklub nach München. Zeit zum trainieren und regenerieren bleibt für die Bayern kaum.

"Es ist unglaublich, was sie für Erfahrung auf das Parkett bringen können mit Spanoulis und Pritesis, die im europäischen Basketball Geschichte geschrieben haben.“ Dejan Radonjic über Olympiakos Piräus
© picture-alliance/dpa

Paul Zipser

Zipser glaubt an erfolgreiche griechische Woche

Die richtige Balance, der richtige Rhythmus, er fehlt noch. Dabei müssen in der Euroleague dringend Siege her. Drei gewonnene Partien stehen momentan fünf Niederlagen gegenüber. Die Bayern drohen den Anschluss an die Top acht schon früh in der Saison zu verlieren. "Uns steht eine sehr wichtige Woche bevor. Nach der Niederlage (gegen Valencia) müssen wir jetzt eine Reaktion zeigen. Das wird hart, aber ich denke, wir können das packen", sagte Paul Zipser. Sein Trainer wirkte nicht ganz so optimistisch: "Ich hoffe einfach, dass wir ein gutes Spiel machen. Aber es wird schwer."