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Aufatmen nach dem Premieren-Sieg: Die Basketballer von Bayern München wittern nach ihrem Anschlusssieg Morgenluft in den Euroleague-Play-offs. Schon am Freitag kann das Team in der Serie ausgleichen.

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Basketball-Euroleague: Bayern glauben wieder ans Weiterkommen

Aufatmen nach dem Premieren-Sieg: Die Basketballer von Bayern München wittern nach ihrem Anschlusssieg Morgenluft in den Euroleague-Play-offs. Schon am Freitag kann das Team in der Serie ausgleichen.

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Für einen kurzen Moment hielt Marko Pesic inne. "Dieser erste Play-off-Sieg in der Euroleague ist schon ein großer Erfolg, und er steht ganz, ganz weit vorne in unserer Klubhistorie", sagte der Boss der Bayern-Basketballer, die den Blick dann sofort wieder nach vorne richteten. Auf den Freitag, auf Spiel vier der engen Serie gegen Olimpia Mailand. Denn auch da gilt einmal mehr: Verlieren verboten.

"Wir wollen noch nicht nach Hause gehen", sagte Nationalspieler Paul Zipser nach dem 85:79-Erfolg am Mittwochabend, der den deutschen Topklub in der Viertelfinal-Serie auf 1:2 heranbrachte. Der frühere NBA-Profi hat den Traum vom Final Four Ende Mai in Köln noch lange nicht aufgegeben. Genauso wenig wie der mit 27 Punkten alles überragende Vladimir Lucic: "Der Sieg gibt uns die Möglichkeit, in zwei Tagen noch ein Spiel zu gewinnen. Unsere Energie war ausschlaggebend. Wenn wir so spielen, sind wir schwer zu schlagen."

Trinchieri tüftelt an neuer Taktik

Headcoach Andrea Trinchieri grübelte unterdessen schon, wie er dem Gegner aus seiner Geburtsstadt im anstehenden Duell das nächste Schnippchen schlagen kann. "Es liegt noch immer viel Arbeit vor uns", sagte der Italiener, der die Münchner als erstes deutsches Team überhaupt in die Meisterrunde der europäischen Königsklasse geführt hatte: "Wir haben heute Neues herausgefunden. Einige Spieler haben uns geholfen. Wir müssen jetzt wieder etwas Neues finden, um ein sehr schwieriges Spiel zu realisieren."

Schon in der ersten Partie der Serie "best-of-five" hatte sein Team vor dem Coup gestanden, war aber buchstäblich in letzter Sekunde von den routinierten und physisch starken Favoriten aus Mailand ausgebremst worden. Mindestens den ehrenrettenden Sieg haben sich die Bayern verdient. Vielleicht geht sogar noch deutlich mehr.