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Basketball: Bundesliga will spätestens Mitte Oktober starten | BR24

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BBL-Spielball

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    Basketball: Bundesliga will spätestens Mitte Oktober starten

    Die Basketball-Bundesliga setzt auf einen Saisonstart bis spätestens Mitte Oktober und hofft auf einen baldigen Spielbetrieb mit Fans. Die Liga stimmt dich dabei auch mit Eishockey und Handball ab.

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    "Wir können wirtschaftlich nicht ohne Zuschauer spielen, oder wir bekommen staatliche Hilfen, um das zu kompensieren", sagte Stefan Holz, Geschäftsführer der Basketball-Bundesliga (BBL). "Wenn wir den Modus nicht anfassen, müssen wir allerspätestens Mitte Oktober starten. Nur so können wir die Saison wie geplant am 15. Juni vor dem Olympia-Qualifikationsturnier beenden und die Länderspielfenster der Fiba respektieren."

    Finalturnier in Quarantäne "eine einmalige Sache"

    Nach der Unterbrechung wegen der Coronavirus-Pandemie spielt die Bundesliga ihre Saison mit einem Finalturnier in München zu Ende, am Freitag und Sonntag spielen Alba Berlin und die MHP Riesen Ludwigsburg um den Titel. Spieler und Trainer sind in einem gemeinsamen Hotel von der Außenwelt abgeschottet. "Das Turnier ist eine einmalige Sache und definitiv kein Dauerzustand", betonte Holz.

    Für dieses Turnier hatte die Liga ein Hygiene- und Sicherheitskonzept von den Behörden genehmigt bekommen. Dieses soll weiterentwickelt werden. "Wir arbeiten an einem Konzept, dass wir zum Saisonstart zumindest wieder mit einem Teil von Zuschauern spielen können", sagte Holz. "Wir stimmen uns auch eng mit Handball und Eishockey ab. Es kann nicht jeder sein eigenes Ding machen und sein eigenes Konzept bei den Behörden einreichen, das wird nicht akzeptiert werden." Die Handball-Bundesliga will am 1. Oktober wieder starten.

    Künftig 19 Teams in der BBL

    In der kommenden Spielzeit umfasst die BBL voraussichtlich 19 statt bisher 17 Mannschaften. Nach dem Saison-Cut war beschlossen worden, dass es in diesem Jahr keine Absteiger gibt. Als Aufsteiger aus der ProA haben sich zusätzlich die Teams aus Bremerhaven und Chemnitz für die höchste deutsche Spielklasse qualifiziert.