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Basketball-Bundesliga pausiert mindestens bis 30. April | BR24

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Spielszene FC Bayern Basketball - Brose Bamberg

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Basketball-Bundesliga pausiert mindestens bis 30. April

Die Basketball-Bundesliga hofft weiter auf eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs, legt aber mindestens bis zum 30. April eine Pause ein. Nach wie vor sei es das Ziel der Klubs, die Saison zu beenden. Das ist das Ergebnis der Liga-Sitzung am Mittwoch.

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Stefan Holz, Geschäftsführer der Basketball-Bundesliga (BBL), hatte sich schon vor der Videokonferenz der Klub-Verantwortlichen klar in diese Richtung positioniert. Es gehe darum, "zu spielen, wenn es irgendwie geht", betonte der 52-Jährige. Einfach werde das in der Corona-Krise aber keineswegs: "Natürlich sind wir keine Traumtänzer, wir können Szenarien bewerten."

© BR/Christoph Nahr

Die Basketball-Bundesliga hofft weiter auf eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs, legt aber mindestens bis zum 30. April eine Pause ein. Nach wie vor sei es das Ziel der Klubs, die Saison zu beenden. Das ist das Ergebnis der Liga-Sitzung am Mittwoch.

Hauptrunde noch nicht abgeschlossen

Die BBL hatte den Spielbetrieb am 12. März wegen der Folgen der Coronakrise für unbestimmte Zeit unterbrochen. Die meisten Klubs müssen noch elf oder mehr Hauptrunden-Spiele absolvieren. Durch die Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio könnte die Saison auch deutlich später fortgesetzt werden, als bislang angenommen.

Rückkehr zahlreicher ausländischer Spieler in ihre Heimat

Allerdings haben zahlreiche Vereine ihre ausländischen Spieler bereits in ihre Heimat zurückreisen lassen. Beispielsweise hat medi Bayreuth die Verträge mit den US-Amerikanern Nate Linhart, James Woodard, Bryce Alford und James Robinson jeweils in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. Auch Evan Bruinsma reiste zurück in die Staaten. "Wir arbeiten weiter mit Hochdruck daran, den Basketball-Standort Bayreuth überlebensfähig zu halten", sagte Geschäftsführer Björn Albrecht. Brose Bamberg hat Paris Lee, Kameron Taylor, Tre' McLean, Darion Atkins sowie Jordan Crawford in die USA fliegen lassen. Diese Spielerverträge sind allerdings nicht beendet worden.

© BR

"Sollten wir die Saison tatsächlich nochmal ankurbeln, dann werden wir gut vorbereitet sein, indem die Spieler Stand by sind und wir sie jederzeit reaktivieren können", betont Würzburg-Coach Denis Wucherer.

Kurzarbeit in Basketball-Vereinen

Bei allen Klubs wird über die Möglichkeit nachgedacht, Mitarbeiter für Kurzarbeit anzumelden. In Bayreuth ist es nach BR-Informationen bereits zu ersten Freistellungen von Mitarbeitern der Geschäftsstelle gekommen. Auch s.Oliver Würzburg hat laut Coach Denis Wucherer für die Spieler bereits eine gute Lösung gefunden: "Sollten wir die Saison tatsächlich nochmal ankurbeln, dann werden wir gut vorbereitet sein, indem sie Stand by sind und wir sie jederzeit reaktivieren, wieder einfliegen können, so dass wir hier eine Mannschaft an den Start bringen."

"Das ist natürlich eine Situation, mit der wir erst mal - ganz abseits vom Sport - klar kommen müssen. Wichtig ist, dass wir aus der rapiden Veränderung lernen, dass wir aber vor allem auch erst einmal gesund durch diese Krise kommen und irgendwann wieder Normalität eintritt." Würzburg-Trainer Denis Wucherer