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Basketball: Brose Bamberg soll wieder strahlen | BR24

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Mit Wechseln im Trainer- und Managementbereich glaubt Brose Bamberg an einen erfolgreichen Neustart in der Basketball-Bundesliga. Und auch in der Kaderplanung verfolgen die Oberfranken eine neue Strategie.

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Basketball: Brose Bamberg soll wieder strahlen

Mit Wechseln im Trainer- und Managementbereich glaubt Brose Bamberg an einen erfolgreichen Neustart in der Basketball-Bundesliga. Und auch in der Kaderplanung verfolgen die Oberfranken eine neue Strategie.

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Nach einer enttäuschenden Saison und Wechseln im Trainer- und Managementbereich stehen bei Bambergs Basketballern alle Zeichen auf Neustart. Mit der Verpflichtung von Neu-Coach Johan Roijakkers (39) aus Göttingen und Philipp Galewski (33) als Nachfolger von Geschäftsführers Arne Dirks, solle "eine wirklich neue Ära mit jungen, entschlossenen Männern an der Spitze" beginnen, wie Aufsichtsratschef Michael Stoschek von Hauptgeldgeber Brose verkündete.

Rückkehr zu alter Stärke

"Es ist keine Frage, dass wir mit unserem sportlichen Erfolg in den letzten Jahren nicht zufrieden sind", stellte Stoschek klar. Der neunmalige deutsche Meister war beim Finalturnier zuletzt in München schon im Viertelfinale ausgeschieden. Seit drei Jahren warten die Bamberger auf eine Finalteilnahme in der Bundesliga. "Wir müssen extrem daran arbeiten, dass wir die Marke Brose Bamberg wieder zum Strahlen bringen, wie sie es vor einigen Jahren noch war", sagte Galewski.

Kaderplanung: Fokus auf inländischen Spielern

Der Niederländer Rojakkers sprach von einer "Herausforderung, die ich gerne annehme". Zusammen mit den Bamberger Bossen plane er schon seit Längerem den Kader, bei dem ein größerer Umbruch anstehe. Priorität haben zunächst die deutschen Spieler, wie er sagte. Erst danach werde erörtert, welche ausländischen Akteure Bamberg weiterhelfen können.

Trotz der Corona-Krise und weniger Geld werden die Oberfranken einen Etat zur Verfügung haben, mit dem sich "im Vorderfeld" der Liga spielen lasse, versprach Stoschek. Zahlen nannte er allerdings nicht.