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Die Basketballer des FC Bayern München verlieren nach hartem Fight ein hitziges viertes Spiel gegen Alba Berlin und damit die Finalserie in der Bundesliga. Am Ende verlieren die Münchner die Nerven. Berlin feiert die Titelverteidigung.

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Basketball: Bayern verpassen Meisterschaft - Berlin jubelt

Die Basketballer des FC Bayern München verlieren nach hartem Fight ein hitziges viertes Spiel gegen Alba Berlin und damit die Finalserie in der Bundesliga. Am Ende verlieren die Münchner die Nerven. Berlin feiert die Titelverteidigung.

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Die Münchner verloren auch das zweite Heimspiel gegen Berlin mit 79:86 (30:38) und damit die Best-of-five-Serie mit 1:3. Die Bayern müssen sich damit in der Finalserie geschlagen geben, Berlin feiert die zehnte deutsche Meisterschaft. Die bisherigen fünf Play-off-Duelle gegen die Bayern hatten die Berliner allesamt verloren, diesen Bann durchbrachen sie jetzt.

Pokalsieger München verpasste es, nach 2018 erneut das Double zu holen und die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte perfekt zu machen. "Wir hatten ein paar interne Probleme, Paul Zisper ist im letzten Moment ausgefallen, fast die halbe Mannschaft ist verletzt. Wir haben alles gegeben, aber es hat nicht gereicht und wir können stolz auf uns sein. Glückwunsch, Alba war in dieser Serie besser", sagte Münchens Nihad Djedovic.

Bayern erwischen Fehlstart

Nach dem sensationellen Einzug ins Viertelfinale der EuroLeague hatten die Bayern Mitte Mai in eigener Halle im Pokalfinale Alba geschlagen. Diesmal war "dahoam" nichts zu holen. Erstmals seit mehr als einem Jahr waren wieder Fans in der Halle, doch die Bayern erwischten vor 1300 Zuschauern einen schwachen Start. Nach sechs Minuten nahm Trainer Andrea Trinchieri beim Stand von 3:13 eine Auszeit. Die Bayern, denen wegen neurologischer Probleme erneut Nationalspieler Paul Zipser fehlte, fanden offensiv überhaupt keinen Rhythmus - Alba um den gut aufgelegten Jayson Granger zog davon.

Aufregung in den Schlusssekunden

Oft hatten die Münchner in dieser Saison Comeback-Qualitäten bewiesen, auch diesmal konnte das Team den Rückstand bis zur Pause bis auf acht Punkte verkürzen. München blieb dran und kam wieder ganz dicht heran (50:54/30. Minute), doch Alba hatte auf jeden Run eine Antwort und brachte den knappen Vorsprung ins Ziel. Am Ende eskalierte die Partie, als Vladimir Lucic in den Schlusssekunden nach einem überharten Foul und einem lautstarken Wortgefecht mit dem Schiedsrichter mit einem disqualifizierenden Foul des Feldes verwiesen wurde. Bester Werfer der Gäste war Granger mit 29 Punkten, der zum wertvollsten Spieler des Finales gewählt wurde. Bei den Bayern kam Wade Baldwin als Topscorer auf 18 Punkte.

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Alba Berlin ist Basketball-Meister 2021

Bayern München - Alba Berlin 79:86 (30:38)

Beste Werfer: Baldwin (18), Radosevic (16), Johnson (15), Seeley (10) für München - Granger (29), Eriksson (15), Fontecchio (11) für Berlin

Zuschauer: 1300

Play-off-Endstand: 1:3