Zurück zur Startseite
Sport
Zurück zur Startseite
Sport

Bamberg bleibt in der Basketball-Champions-League auf Kurs | BR24

© picture alliance/Fotostand

Nikolaos Zisis von Brose Bamberg im Spiel gegen AEK Athen

Per Mail sharen
Teilen

    Bamberg bleibt in der Basketball-Champions-League auf Kurs

    Brose Bamberg holte durch einen 77:73-Erfolg gegen AEK Athen den vierten Sieg in Folge in der Basketball-Champions-League und liegt damit nach zehn Gruppenspielen auf dem zweiten Tabellenplatz der Gruppe C.

    Per Mail sharen
    Teilen

    Bambergs Cheftrainer Ainars Bagatskis konnte erstmals seit langem wieder auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Allerdings bekamen Louis Olinde nach seiner Hüftverletzung und Patrick Heckmann nach seinen Knöchelproblemen keine Einsatzzeit. Die anderen Brose-Spieler knüpften hingegen nahtlos an ihre zuletzt gute Leistung in Ulm an. Die Folge: es war ein komplett ausgeglichenes Spiel gegen den Tabellenführer der Gruppe C und amtierenden Champion aus Griechenland.

    39:39 zur Halbzeit

    Die Gäste aus Athen führten zwar Mitte des ersten Viertels kurzzeitig mit fünf Punkten, ein 9:0-Lauf der Hausherren aber brachte diese nur 90 Sekunden später ihrerseits mit vier Zählern nach vorne (15:11). Bis zur ersten Viertelpause blieb es eng. Zweites Viertel, gleiches Bild: Die Führung wechselte hin und her. Bis zur Pause insgesamt zwölf Mal. Dabei waren es vor allem beide Verteidigungsreihen, die es dem Gegner immer wieder schwer machten, zu einfachen Würfen zu kommen.

    Probleme in der Offensive

    "In solchen Spielen, gegen solch erfahrene Gegner, sind am Ende kleine Dinge ausschlaggebend, beeinflussen vermeintliche Nebensächlichkeiten die wichtigen Faktoren. Alles in allem haben wir heute einen sehr guten Job erledigt und das Spiel auch zurecht gewonnen." Bambergs Chefcoach Ainars Bagatskis

    Vor allem offensiv taten sich beide Teams weiterhin schwer. Das ließ sich auch in erster Linie an der Feldwurfquote ablesen. Bis Ende des dritten Abschnitts trafen die Oberfranken 19 ihrer 54 Versuche, Athen 20 von 45. Das große Plus auf Bamberger Seite jedoch an diesem Abend: sie passten hervorragend auf den Ball auf. Gerade einmal ein Turnover stand nach 30 Minuten zu Buche. Folgerichtig war die Partie auch vor dem Schlussviertel ausgeglichen. Bamberg führte mit einem Zähler: 56:55.

    Spannendes Duell bis zu den Schlusssekunden

    Das letzte Viertel also musste definitiv die Entscheidung bringen. Und da sah es zunächst gut aus für die Hausherren. Zwei Dreipunktspiele brachten Bamberg zwischenzeitlich mit acht Zählern nach vorne (68:60). Athen zeigte sich aber davon unbeeindruckt. Im Gegenteil: Die Griechen konnten ihrerseits durch einen 11:3-Lauf zweieinhalb Minuten vor Schluss zum 73:73 wieder ausgleichen. Die letzten 150 Sekunden wurden eine wahre Nervenschlacht für die knapp 6.000 Zuschauer.

    Siebter Bamberger Sieg in der Gruppenphase

    Augustine Rubit und Tyrese Rice behielten an der Freiwurflinie die Nerven, Athen versagten eben diese zweimal bei freien Dreipunktwürfen. Am Ende siegte Brose Bamberg mit 77:73 und holte sich damit Erfolg Nummer sieben in der Basketball Champions League. Bester Brose-Werfer war Tyrese Rice mit 13 Punkten.