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Badstuber gewinnt Rechtsstreit gegen seine Versicherung | BR24

© picture alliance / Sven Simon

So kennt man Holger Badstuber: Im Bayern-Trikot und verletzt. Nun hat er von seiner Krankenversicherung knapp 30.000 Euro nachgezahlt bekommen.

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    Badstuber gewinnt Rechtsstreit gegen seine Versicherung

    Der Fußballer Holger Badstuber bekommt von seiner Krankenversicherung fast 30.000 Euro Krankentagegeld nachgezahlt. In dem Rechtsstreit ging es um Badstubers Zeit beim FC Bayern München, während der er immer wieder wegen Verletzungen ausgefallen war.

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    Fast 30.000 Euro. So viel Krankentagegeld bekommt der Profi-Fußballer Holger Badstuber von seiner Krankenversicherung als Nachzahlung. Das verkündete das Landgericht München heute in einem Anerkenntnisurteil.

    27 Auslandstage als Streitfall

    Der Innenverteidiger fiel im Zeitraum von 2014-2016 monatelang wegen Verletzungen aus und hielt sich währenddessen auch 27 Tage im Ausland auf. Und genau diese Auslandsaufenthalte wurden nun zum Streitfall, denn Badstubers Versicherung, die Deutsche Krankenversicherung Aktiengesellschaft (DKV), wollte dafür kein Tagegeld zahlen. Dabei hatte sie sich auf Statuten in seinem Versicherungsvertrag berufen.

    Sowohl Badstubers Anwälte, als auch die zuständige Richterin bezeichneten diese Statuen als überholt. Denn diese stammen aus einer Zeit, als es noch keine Handys gab und Versicherte im Ausland nicht ständig erreichbar waren.

    Durch die Zustimmung der DKV zu einem Anerkenntnisurteil, gibt es nun allerdings keine Entscheidung, auf die sich auch andere Betroffene in einer ähnlichen Situation berufen können.

    Lange Krankenakte

    Von 2002 bis 2017 hatte der heute 30-Jährige beim FC Bayern München gespielt, nach einer Zwischenstation bei Schalke 04 ist er heute beim VfB Stuttgart aktiv. Im Verlauf seiner Karriere wurde der Innenverteidiger immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen, darunter zwei Kreuzbandrisse, mehrere Muskelverletzungen und ein Bruch des Sprunggelenks.