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Aus der Traum für die Bayern-Frauen | BR24

© picture-alliance/dpa

Bayernfrauen-Coach Thomas Wörle

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Aus der Traum für die Bayern-Frauen

In Barcelona hatten sie auf den Finaleinzug in der Champions League gehofft. Jetzt sind die Bayernfrauen wieder zurück in der Liga. Auch da ist der Titel fast unerreichbar. Für Trainer Thomas Wörle wird es womöglich ein Abschied ohne Pokal.

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Nach zwei umkämpften Halbfinal-Spielen, nach zwei 0:1-Niederlagen gegen den FC Barcelona, blieb dem Trainer der FC Bayern-Frauen Thomas Wörle die Erkenntnis: Wir waren "nicht schlechter, wir waren einfach weniger abgezockt vor dem Tor". Die Latte, der Innenpfosten und die starke Torhüterin der Gastgeber verhinderten im Rückspiel die Überraschung. Es wäre der erste Finaleinzug der Münchnerinnen in der Königsklasse gewesen, auch so steht der Vereinsrekord Halbfinale. Deshalb mischt sich bei Wörle auch Stolz mit Ernüchterung. "Wir sind unheimlich stolz auf die Leistung, die wir gebracht haben. Aber klar: Wenn wir natürlich dann in beiden Toren kein Tor erzielen, dann ist es unmöglich dann auch weiter zu kommen".

Nach 15.000 Zuschauern nun 627 in der Liga

Am Ende feierten knapp 15.000 Zuschauer im fast ausverkauften Mini Estadi und warben damit für den Frauenfussball. In deutschen Stadien ist das leider noch die Ausnahme, erkannten auch die Spielerinnen nach der Partie. Wenn die Bayern am kommenden Sonntag in der Liga gegen Freiburg ran müssen sind nicht mal ein Zehntel so viele Fans da, Zuschauerschnitt 627 Menschen. Bei vier Punkten Rückstand auf Tabellenführer Wolfsburg ist die Meisterschaft quasi futsch. Torhüterin Laura Benkarth verspricht trotzdem: "Wir wollen einfach unser Ding machen, die letzten Spiele einfach gewinnen und dann schauen wir am Ende, was dabei herauskommt".

Wörle-Abschied vermutlich ohne Titel

Wahrscheinlich wird es aber ein Abschied ohne Titel für Trainer Wörle. Was die Zukunft bringt? Erst einmal einen neuen Trainer. Ab nächster Saison übernimmt Jens Scheuer - und vielleicht klappt es dann ja mit dem Final-Traum.