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Jan-Lennard Struff muss nach seinem ersten Finaleinzug weiter auf seinen ersten Sieg auf der ATP-Tour warten. Der 31 Jahre alte Warsteiner unterlag im Endspiel des Turniers in München knapp dem Georgier Nikolos Bassilaschwili.

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ATP-Turnier in München: Struff verliert sein erstes Endspiel

Jan-Lennard Struff muss nach seinem ersten Finaleinzug weiter auf seinen ersten Sieg auf der ATP-Tour warten. Der 31 Jahre alte Warsteiner unterlag im Endspiel des Turniers in München knapp dem Georgier Nikolos Bassilaschwili.

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Struff spielte gut, aber Bassilaschwili war in den entscheidenden Momenten etwas besser: So unterlag der Deutsche nach einer Regenunterbrechung und insgesamt 85 Minuten Spielzeit mit 4:6, 6:7 (5:7). Der an Nummer eins Alexander Zverev (Hamburg) war beim MTTC Iphitos bereits im Viertelfinale gescheitert. Struff spielte bei seiner mittlerweile 171. Turnierteilnahme und nach sieben verlorenen Halbfinals erstmals um einen Titel. Doch sein Traum endete mit dem zweiten Matchball für Bassilaschwili, der unter anderem 2018 und 2019 in Hamburg gewonnen hatte.

Bassilaschwili zeigt keine Schwäche

Der 35. der Weltrangliste erhielt für seinen fünften Turniersieg die 41.145 Euro Siegprämie, ein Auto im Wert von 180.000 Euro sowie eine Lederhose. Wie bei seinem Zweisatzsieg (6:4, 6:1) im Halbfinale gegen den Zverev-Bezwinger Ilja Iwaschka (Belarus) erwischte Struff einen schwachen Start. Der 44. der Weltrangliste verlor die ersten acht Punkte und fand gegen den stark aufschlagenden Georgier kein Mittel zum Break.

Nur ein Breakball für Struff im Match

Im ersten Satz erspielte sich Struff keinen Breakball. Nach einer halbstündigen Regenunterbrechung bei 2:4 im ersten Satz änderte Struff seinen Matchplan ein wenig und rückte häufiger ans Netz vor. Bassilaschwili aber spielte etwas präziser, beging auch weniger Fehler als die deutsche Nummer zwei. Erst Mitte des zweiten Satzes ließ er den ersten Breakball zu, Struff konnte diesen jedoch nicht zum 4:2 nutzen, eine weitere Chance bekam er nicht. Im Tiebreak blieb Bassilaschwili dann souverän.

In der Doppel-Konkurrenz gab es indes einen deutschen Erfolg: Der Coburger Kevin Krawietz sicherte sich mit seinem niederländischen Partner Wesley Koolhof nach einem engen Match den Titel.