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Arjen Robben gibt Karriereende bekannt | BR24

© Rundschau

Der frühere Bayern-Star Arjen Robben beendet seine Fußball-Karriere. Das erklärte der 35-jährige Niederländer in einer persönlichen Mitteilung. Wir blicken auf seine Karriere zurück.

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Arjen Robben gibt Karriereende bekannt

Arjen Robben hängt die Fußballschuhe an den Nagel. Der 35-jährige Niederländer erklärte kurz nach dem Abschied vom FC Bayern München jetzt sein endgültiges Karriereende.

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Der frühere Bayern-Star Arjen Robben beendet seine Fußball-Karriere. Das erklärte der 35-jährige Niederländer am Donnerstag in einer persönlichen Mitteilung: "Ich höre definitiv auf, aber das ist gut so". Er habe sich dafür "bewusst die Zeit genommen, um eine gut überlegte Entscheidung über meine Zukunft zu treffen", erklärte der Niederländer. Robben spielte insgesamt zehn Jahre für den deutschen Rekordmeister, sein Vertrag war im Juni ausgelaufen.

"Mein Herz sagt ja, mein Körper nein"

Der 96-malige Nationalspieler war in seiner langen Karriere immer wieder von Verletzungen gebeutelt. Dem musste er jetzt endgültig Tribut zollen. "Ich habe beschlossen, meiner Karriere als Fußballprofi ein Ende zu setzen. Es ist ohne Zweifel die schwierigste Entscheidung, die ich in meiner Karriere treffen musste. Mein Herz sagt ja, mein Körper nein", zitierten niederländische Medien den Fußballer. Jetzt freue er sich, "mehr Zeit mit meiner Frau und meinen Kindern zu verbringen, für all das Schöne, das noch vor uns liegt".

Champions-League-Sieger 2013

2009 war Robben zu Bayern München gewechselt, für den deutschen Rekordmeister bestritt er 201 Bundesligaspiele (99 Tore), 32 Partien im DFB-Pokal (16 Tore) sowie 110 Einsätze in der Champions League (31 Tore). Höhepunkt war der Gewinn der Königsklasse 2013.

Die Rücktrittserklärung von Arjen Robben im Wortlaut

Arjen Robben hat seinen Rücktritt in einer Mitteilung in niederländischer Sprache bekannt gegeben. Der Text in der deutschen Übersetzung:

"Es ist schon wieder Juli. Die Zeit, in der ein Fußballer normalerweise mit der Vorbereitung auf die neue Spielzeit beschäftigt ist. Ich nicht. Ich habe in den letzten Wochen vor allem viel nachgedacht. Jeder weiß, ich habe mir nach meinem letzten Spiel für Bayern München bewusst die Zeit genommen, um eine gut überlegte Entscheidung über meine Zukunft zu treffen. Ich habe beschlossen, einen Schlusspunkt unter meine Karriere als Profifußballer zu setzen.

Das ist zweifellos die schwierigste Entscheidung, die ich in meiner Karriere treffen musste. Eine Entscheidung, bei der 'Herz' und 'Verstand' aufeinander prallten. Die Liebe für das Spiel und die Überzeugung, dass man noch immer alles kann, gegenüber der Realität, dass nicht alles so läuft, wie man will, und man nicht mehr der 16-jährige Junge ist, der noch keine Ahnung hat, was eine Verletzung bedeutet. Zur Zeit bin ich fit und gesund, und als Freund von vielen anderen Sportarten will ich das auch in Zukunft so halten. Ich höre definitiv auf, aber das ist gut so.

Im Dezember 2000 begann mein Fußball-Abenteuer als Spieler vom FC Groningen. Die Karriere, die daraus entstand, hätte ich nur träumen können. FC Groningen, PSV (Eindhoven), Chelsea, Real Madrid und schließlich Bayern München. Und nicht zu vergessen, meine Zeit bei Oranje. Vielleicht ist es ein Klischee, aber es gibt echt nichts Schöneres, als für sein Land zu spielen.

2017 nach 96 Länderspielen habe ich Abschied genommen. Ich durfte sechs Turniere spielen und in meinen letzten Jahren Kapitän sein. Alles zusammen eine unvergessliche Zeit, die ich immer schätzen werde. Es ist noch zu früh, um detailliert auf meine ganze Karriere zurückzuschauen, aber jetzt überwiegen Stolz und Dankbarkeit. Ich will jedem aus tiefstem Herzen danken, der dazu beigetragen hat.

(...)

Ich habe 19 Jahre lang gelebt für meine Leidenschaft und versucht, das Maximale rauszuholen. Dies erfordert eine bestimmte Einstellung und kostet tatsächlich viel Energie, vor allem wenn es eben nicht so läuft, wie man will. (...) Ich freue mich, mehr Zeit mit meiner Frau und meinen Kindern zu verbringen, für all das Schöne, das noch vor uns liegt."