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Andreas Dreitz wird Dritter bei Ironman in Tallinn | BR24

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Andi Dreitz ist Dritter beim Ironman in Tallinn

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    Andreas Dreitz wird Dritter bei Ironman in Tallinn

    Es ist der erste Ironman-Wettkampf für die Triathleten seit dem Corona-Lockdown. Bei der Mitteldistanz in Tallinn hat es der Bayreuther Andreas Dreitz auf das Siegertreppchen geschafft. Er wurde Dritter hinter Daniel Bækkegård und Sebastian Kienle.

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    Von
    • Ulrike Nikola

    "Das lange Warten hat ein Ende", sagt Andreas Dreitz hörbar erleichtert, "der Triathlon ist zurück." Der Bayreuther Profi-Triathlet ist froh, dass überhaupt wieder eine Triathlon-Veranstaltung stattgefunden hat, nachdem Corona bedingt in diesem Sommer alles abgesagt worden war.

    Beim Zieleinlauf des Ironman 70.3 in Tallinn der Hauptstadt von Estland ist der 31-Jährige mit seiner Leistung zufrieden. Denn mit 3:43:52 kommt er auf der Mitteldistanz knapp hinter dem Dänen Daniel Bækkegård (3:40:08) und Mitfavorit Sebastian Kienle (3:41:54) auf den dritten Platz. "Aus taktischer Sicht wäre es besser gewesen, wenn ich mich beim Radfahren abgesetzt hätte, aber das ist leichter gesagt als getan bei den starken Konkurrenten Bækkegård und Kienle", sagte Dreitz nach dem Rennen.

    Andi Dreitz ist gut in Form

    An seiner Schwimm- und Laufleistung hat Dreitz nichts auszusetzen. In den vergangenen Monaten hatte er sich mit selbstgesetzten Zielen zu denen etwa eine eigene Challenge mit Start in Oberfranken und Ziel des Challenge Roth im dortigen Triathlonpark gehörten, fit gehalten.

    Außerdem hat er mit einem Freund ein sogenanntes Everesting am Schneeberg im Fichtelgebirge gemacht, bei dem sie mit dem Rad so oft zum Gipfel hochfuhren, bis sie die Höhenmeter des Mount Everest erreicht hatten. Nachdem Corona bedingt in diesem Sommer alle Triathlon-Wettkämpfe für die Profis abgesagt worden waren, trainierten die meisten weiter – auch ohne konkretes Ziel. Obwohl es nicht immer leicht ist, sich dazu zu motivieren.

    Erster Wettkampf nach Corona Lockdown

    Der Ironman 70.3 Tallinn ist der erste Wettkampf dieser Art nach dem Corona Lockdown, bei dem rund 800 Athletinnen und Athleten auf die Distanz von 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen gestartet sind, unter ihnen mehr als 100 Sportler aus Deutschland.

    Die Schutzmaßnahmen vor einer Ansteckung mit Corona hat Andreas Dreitz bei diesem Sportevent als ausreichend empfunden. So musste er zwei Corona-Tests machen, einen daheim und einen bei der Einreise in Estland. Für den Triathlon-Check-in gab es persönliche Zeitfenster und nur die Profis starteten mit 20 Teilnehmenden gleichzeitig.

    Die übrigen Athletinnen und Athleten hechteten bei einem sogenannten "Rolling Start" im Abstand von fünf Sekunden hintereinander ins Wasser. An der Strecke standen nur sehr vereinzelt ein paar Zuschauer und im Ziel gab es keine Tribüne. Daneben wurde überall ein Mund-Nasen-Schutz verteilt.

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