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Erster Weltcupsieg für Norweger Braathen - Luitz auf Platz 14 | BR24

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Der 20-jährige Norweger Lucas Braathen hat beim Riesenslalom in Sölden den ersten Weltcupsieg seiner Karriere gefeiert. Im zweiten Lauf fuhr er von Platz fünf an die Spitze.

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Erster Weltcupsieg für Norweger Braathen - Luitz auf Platz 14

Die Ski-alpin-Herren sorgten beim Riesenslalom in Sölden für einen spektakulären Saisonauftakt mit Überraschungen. Der Norweger Lucas Braathen fuhr im zweiten Durchgang von fünf auf eins. Stefan Luitz und Alexander Schmid verpassten die Top Ten.

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Die Ski-alpin-Herren haben sich beim Saisonauftakt auf dem Rettenbachferner in Sölden ein packendes Rennen geliefert. Nicht einmal eine Sekunde trennte nach dem ersten Lauf die ersten 14 Fahrer.

Entsprechend turbulent ging es im Klassement im zweiten Durchgang zu: Zahlreiche Favoriten patzten und fielen zurück, auf dem Podest gab's Überraschungen.

Der Slowene Zan Kranjec und der Norweger Henrik Kristoffersen, in der vergangenen Saison Gewinner der Disziplinenwertung, rutschen nach den Plätzen zwei und drei im ersten Durchgang noch vom Podest.

Auch Gino Caviezel, nach dem ersten Lauf überraschend in Führung, musste um seinen Podestplatz kämpfen. Er rettete sich aber immerhin noch auf Rang drei mit 46 Hundertstelsekunden Rückstand auf den Sieger.

Erster Weltcupsieg für Lucas Braathen

Ganz oben auf dem "Stockerl" gab's eine dicke Überraschung zum Saisonauftakt: Der 20-jährige Norweger Lucas Braathen schob sich von Platz fünf auf eins und feierte den ersten Weltcupsieg seiner Karriere. Zweiter wurde der Schweizer Marco Odermatt, der mit der Laufbestzeit von Platz sieben nach vorne fuhr, nur fünf Hundertstel hinter Braathen.

Luitz dreht im zweiten Durchgang auf

Der Allgäuer Stefan Luitz haderte zunächst mit der anspruchsvollen Strecke auf dem Rettenbachferner. Luitz kam mit 1,75 Sekunden Rückstand im ersten Durchgang nur als 23. an.

"Die Bedingungen sind traumhaft, die Piste ist perfekt", sagte Luitz, "aber ich habe nicht zeigen können, was ich drauf habe. Das ärgert mich ziemlich, weil ich einfach nicht die Lockerheit gefunden habe."

Viertbeste Laufzeit für Luitz

Im zweiten Durchgang drehte Luitz dann auf. Plötzlich stimmte die Mischung aus Angriff und weichen Linien, der Allgäuer fuhr zur viertbesten Laufzeit. Luitz kletterte noch einige Positionen nach vorne auf Rang 14, entsprechend zufrieden war der Allgäuer dann auch. "Locker Skifahren und Spaß haben", das habe gepasst und das will er mitnehmen für die nächsten Rennen.

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Der Allgäuer Stefan Lauf steigerte sich beim Riesenslalom von Sölden im zweiten Durchgang: Mit der viertbesten Laufzeit schob er sich vom 23. noch auf 14. Platz nach vorne und wurde bester Starter des Deutschen Skiverbands (DSV).

Alexander Schmid nur im ersten Durchgang stark

Genau umgekehrt verlief das Rennen für Alexander Schmid. Der Oberstdorfer durfte nach dem ersten Durchgang als 13. mit nur 0,93 Sekunden Rückstand auf den bis dahin führenden Gino Caviezel sogar noch vom Podest träumen.

Im zweiten Durchgang baute er nach deutlicher Führung bei den Zwischenzeiten dann einige Fehler im Schlussabschnitt ein und fiel sogar noch hinter Luitz auf Platz 15 zurück. Vor allem die Ausfahrt aus dem Steilhang kostete Schmid eine bessere Platzierung. "Da muss man einfach alles riskieren, leider Gottes habe ich ein Tor zu früh Druck gegeben", analysierte er selbstkritisch.

Nachwuchstalent Gratz verpasst Top 30

Der 23-jährige Fabian Gratz (Altenau), der dritte Starter des Deutschen Skiverbands (DSV), verpasste in seinem erst zweiten Weltcuprennen mit 2,9 Sekunden Rückstand als 40. den zweiten Durchgang.

Die Sölden-Analyse in Blickpunkt Sport

Wolfang Maier, Alpindirektor des Deutschen Skiverbands, ist am Abend ab 21.45 Uhr unser Studiogast in Blickpunkt Sport im BR Fernsehen und blickt mit uns aufs Sölden-Wochenende.