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Achim Beierlorzer und Manfred Schwabl im Interview | BR24

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Der Cheftrainer des Bundeligisten 1. FC Köln, Achim Beierlorzer, und der Präsident der Spielvereinigung Unterhaching, Manfred Schwabl über die Bundesliga

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Achim Beierlorzer und Manfred Schwabl im Interview

Der Cheftrainer des 1. FC Köln und der Präsident der Spielvereinigung Unterhaching sprechen mit Markus Othmer über den Bundesligastart, den jüngsten Transfer des FC Bayern und die Probleme des deutschen Fußballs.

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Frisch angekommen in der 1. Fußball-Bundesliga muss der 1. FC Köln gleich zwei Topduelle bestreiten: Gegen den VfL Wolfsburg und gegen Borussia Dortmund. Für Cheftrainer Achim Beierlorzer gibt es in Anbetracht dieser beiden Spiele nur eine Strategie: Mutig sein. Die Qualität sei gerade in Bezug auf den BVB unbestritten, so Beierlorzer im Interview bei Blickpunkt Sport.

"Wir wollen in der Offensive unsere Momente haben, und uns nicht im letzten Drittel verschanzen" - Achim Beierlorzer

Nach der 1:2-Niederlage in Wolfsburg resümiert er, dass das erste Bundesligaspiel zwar eine tolle Erfahrung gewesen sei, sein Job sich aber nicht maßgeblich von dem in der zweiten Liga unterscheide. Nur die mediale Wucht sei enorm, womit Beierlorzer aber gut zurecht komme, da er als Trainer beim 1. FC Köln einen wahnsinnigen Rückhalt spürt und er sich zu keinem Zeitpunkt als "B-Lösung" gefühlt hat.

Coutinho-Transfer als Aufwertung der Bundesliga

Beierlorzer schreibt dem BVB eine klare Favoritenrolle zu, aber auch der FC Bayern wird in seinen Augen von Bedeutung sein.

Spätestens nach dem jüngsten Transfer scheinen die Bayern gut gerüstet: In der Verpflichtung von Philippe Coutinho vom FC Barcelona sieht Manfred Schwabl, Präsident der Spielvereinigung Unterhaching, zum einen für den Spieler eine Riesenchance für einen Neuanfang, aber auch aus Sicht der Bayern handle es sich hier um einen Königstransfer.

Börsengang des Drittligsten SpVgg Unterhaching

Haching ist als zweite Fußballmannschaft nach dem BVB an die Börse gegangen. Laut Schwabl sei dieser Schritt mutig, aber innovativ und absolut notwendig, will man als Drittligist im bezahlten Fußball eine Rolle spielen. In seinen Augen herrscht im deutschen Fußball ein Systemfehler, da man sich zu wenig um die Basis kümmere, deswegen wolle Unterhaching nun "aus einem gesicherten Fundament den Weg nach oben antreten".

Auch vom neuen DFB-Präsidenten Fritz Keller erhofft er sich nicht viel Änderungen, da das Problem schon lange bekannt sei, es am Ende aber doch niemanden interessiere, was mit den Vereinen jenseits der oberen beiden Ligen passiere.

"Für den Club gibt es nichts anderes als die Bundesliga" - Manfred Schwabl

Zum 1. FC Nürnberg gibt Schwabl derzeit keine klare Prognose ab. Dazu müsse man mindestens die ersten zehn Spieltage abwarten, um zu sehen, wo der Absteiger in der neuen Liga steht. Die Konkurrenz sei groß und ein sofortiger Wiederaufstieg fraglich, dennoch sollte die erste Bundesliga langfristig das erklärte Ziel der Nürnberger sein.