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Felix Neureuther in Aktion beim Riesenslalom in Val d'Isère
© dpa-Bildfunk/Gabriele Facciotti

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Felix Neureuther in Aktion beim Riesenslalom in Val d'Isère

Neureuther hatte in seinem ersten Rennen nach einem Kreuzbandriss mit einer Spezialschiene am frisch operierten Daumen nach knapp 13 Monaten mehr Probleme als ihm lieb sein konnte. Am Ende reichte es immerhin zu Rang 21. Nach dem Kreuzbandriss im vergangenen November und dem Handbruch vor drei Wochen fehlte dem 34-Jährigen bei widrigen Bedingungen und anspruchsvoller Piste erkennbar noch die Sicherheit. "Ich bin von oben bis unten nicht konsequent genug Ski gefahren", sagte er danach.

Schmid überrascht als 15., Luitz nur 30.

Als bester Deutscher überraschte der Allgäuer Alexander Schmid vom SC Fischen auf Rang 15. Damit erfüllte der 24-Jährige die halbe Norm für die WM im Februar. Fritz Dopfer vom SC Garmisch wurde beim 60. Weltcup-Sieg von Marcel Hirscher aus Österreich 22. Der für den SC Bolsterlang startende Stefan Luitz verpatzte den zweiten Durchgang und landete mit großem Zeitrückstand auf Platz 30. Tags zuvor hatte die FIS Untersuchungen wegen einer unzulässigen Sauerstoffeinnahme bei seinem ersten Weltcup-Sieg vom vergangenen Sonntag eingeleitet.

Seriensieger Hirscher

Hirscher holte seinen Sieg mit 1,18 Sekunden Vorsprung auf Henrik Kristoffersen aus Norwegen und stand zum 17. Mal in Folge bei einem Riesenslalom auf dem Podest. Dritter wurde der Schwede Matts Olsson.

Rebensburg Achte bei 47. Shiffrin-Sieg

Die Damen waren am Samstag in St. Moritz in der Schweiz gefordert. Viktoria Rebensburg konnte ihre erste Podestplatzierung des Weltcup-Winters in Lake Louise nicht bestätigen und fuhr im zweiten Super-G der Saison nach einem fehlerhaften Lauf auf den achten Rang. Rebensburg hatte 1,58 Sekunden Rückstand auf Mikaela Shiffrin, die im achten Rennen der Saison bereits zu ihrem vierten Sieg fuhr. Insgesamt war es schon der 47. Weltcupsieg der erst 23-jährigen US-Amerikanerin.