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3. Liga - Viel Zündstoff vor entscheidender Videokonferenz | BR24

© Picture alliance/dpa

Rote Karte und Schiedsrichterprfeife auf dem Logo der 3. Liga

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    3. Liga - Viel Zündstoff vor entscheidender Videokonferenz

    Am Nachmittag schalten sich die 20 Drittligisten und der DFB per Videokonferenz zusammen, um über Fortsetzung oder Abbruch der Saison zu entscheiden. Für gehörig Zündstoff ist gesorgt, denn es gibt zwei große Lager.

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    Vor nicht einmal zwei Wochen hatten sich acht Vereine mit einem Positionspapier gegen den gemeinsamen Vorschlag der bayerischen Drittligisten SpVgg Unterhaching, FC Ingolstadt, Würzburger Kickers, TSV 1860 München und FC Bayern München II gewehrt, die Liga mit Geisterspielen fortzusetzen. Inzwischen sollen sich laut Medienberichten sogar noch mehr Klubs für einen Saisonabbruch ausgesprochen haben.

    Endgültige Entscheidung fällt beim DFB

    In der Sitzung könnte es eine Abstimmung geben. Diese würde jedoch nur einem Meinungsbild dienen. Über die Fortsetzung der Saison kann das DFB-Präsidium allein entscheiden. Endgültig würde der Beschluss dann durch eine erfolgreiche Abstimmung auf einem Außerordentlichen Bundestag des Verbands. Der Weg dafür ist bereits geebnet.

    Finanzspritze als weiteres Reizthema

    Ein weiteres brisantes Thema der Videoschalte dürfte die Finanzspritze der DFL sein. 300.000 Euro soll es laut Geschäftsführer Christian Seifert für jeden Verein geben. Eigentlich bedingungslos. Nach übereinstimmenden Medienberichten soll die Summe aber unter anderem für Corona-Tests verwendet werden. So steht es demnach in einem internen Papier des DFB an die Vereine. Doch bei einem Saisonabbruch wäre das ja hinfällig. Und falls dieser käme, bliebe dann auch noch die Frage, wie die Saison gewertet wird.