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3. Liga: Türkgücü siegt nach Interimscoach-Glücksgriff | BR24

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Bildrechte: imago images/Passion2Press/Markus Fischer

Der neue Interimscoach Andreas Pummer hat Türkgücü durch einen Glücksgriff den ersten Dreier nach zuvor fünf sieglosen Spielen ermöglicht. Der von ihm in die Startelf beförderte Lucas Röser erzielte beide Treffer beim 2:1-Sieg gegen Magdeburg.

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3. Liga: Türkgücü siegt nach Interimscoach-Glücksgriff

Interimscoach Andreas Pummer hat Drittligist Türkgücü München mit einem Glücksgriff den ersten Dreier nach fünf sieglosen Spielen ermöglicht. Der von ihm in die Startelf beförderte Lucas Röser erzielte beide Treffer beim 2:1-Sieg gegen Magdeburg.

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Im ersten Spiel nach der Trennung von Trainer Alexander Schmidt hatte Interimscoach Pummer die Mannschaft auf zwei Positionen umgestellt. Anstelle der beiden Mittelfeldakteure Stefan Stangl und Omar Sijarić setzte er auf Röser und Ünal Tosun. Und damit bewies er das richtige Näschen. Bereits nach sechs Minuten zog Röser nach einem feinen Zuspiel mit links ab, und die leicht abgefälschte Kugel landete unhaltbar im kurzen Eck. Nur sieben Minuten später klingelte es erneut im Kasten des 1. FC Magdeburg. Und erneut war Röser der Vollstrecker, diesmal mit der Hacke.

Anschlusstreffer per Elfmeter

Die Gäste kamen jedoch durch einen von Jürgen Gjasula getretenen Elfmeter postwendend (16.) zum Anschlusstreffer. Auslöser war Türkgücü-Keeper René Vollath, der Sören Bertram im Fünfer mit dem Fuß getroffen hatte. Bis zur Halbzeitpause versuchten beide Mannschaften, nachzulegen. Aber es blieb bei der 2:1-Führung für die Hausherren.

Türkgücü in Hälfte zwei kaum in der Offensive

In den zweiten 45 Minuten war von Türkgücü offensiv meistens nicht viel zu sehen. Magdeburg nutzte aber den Ballbesitz nicht aus. So zimmerte Nico Granatowski die Kugel (57.) knapp über die Latte. Dann lief Sercan Sararer nach einem Ballgewinn an der Mittellinie (62.) alleine aufs Tor zu, wurde jedoch vom eingewechselten Sirlord Conteh geblockt. Danach beschränkten sich die Oberbayern erneut auf das Verteidigen. Trotz heftigen Schneetreibens brachten die Hausherren den knappen Sieg aber über die Zeit., die Partie musste wegen der Niederschläge sogar zehn Minuten unterbrochen werden.

Türkgücü München - 1. FC Magdeburg 2:1 (2:1)

Türkgücü: Vollath - Park, Sorge, Kusic, Jakob (73. Kircicek) - Barry, Tosun (90. Gorzel), Maier, Sararer (65. Sijaric) - Petar Sliskovic, Lucas Röser (90. Awoudja). - Trainer: Pummer

Magdeburg: Behrens - Ernst (79. Rorig), Koglin (46. Andreas Müller), Tobias Müller, Burger - Gjasula, Jakubiak (46. Conteh), Obermair - Bertram, Sane, Granatowski (65. Beck). - Trainer: Titz

Tore: 1:0 Lucas Röser (6.), 2:0 Lucas Röser (13.), 2:1 Gjasula (15. Foulelfmeter)

Gelb-Rote Karte: Müller (Magdeburg) wegen wiederholten Foulspiels (90.+2)

Gelbe Karten: Sararer, Barry - Gjasula, Conteh

Besonderes Vorkommnis: Die Partie wurde wegen heftiger Schneeflälle in der 80. Minute für zehn Minuten unterbrochen

Schiedsrichter: Tom Bauer (Mainz)

Zuschauer: keine