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1860-Trainer Michael Köllner

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    3. Liga: TSV 1860 München bremst Erwartungshaltung

    Nach der knapp verfehlten Aufstiegsrelegation in der Vorsaison haben die Verantwortlichen des TSV 1860 München für die neue Spielzeit auf die Euphoriebremse gedrückt. Trotz einer Favoritenrolle wollen die Löwen Schritt für Schritt gehen.

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    • BR24 Sport

    Eine klare Zielsetzung wollte Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel nicht formulieren. Und das, obwohl nach Platz zwölf, acht und vier seit 2018 in der 3. Liga viele den Aufstieg erwarten. "Es wird keine Steilvorlage von mir geben. Von mir kommt kein Druck. Da habe ich vollstes Vertrauen in die Mannschaft und die Trainer", sagte Gorenzel.

    Trainer Köllner gibt die Favoritenrolle weiter

    Auch dem Trainer Michael Köllner ist zwar klar, dass, sein Team als Vorjahres-Vierter, nachdem die drei Erstplatzierten in die 2. Bundesliga aufgestiegen sind, automatisch zum Favoritenkreis gehört. Für den Coach kommen aber für den Aufstieg einige Mannschaften mehr in Frage. Neben den drei Absteigern VfL Osnabrück, Eintracht Braunschweig und Würzburger Kickers zählt er den 1. FC Magdeburg und Viktoria Köln hinzu, die beide "eine starke Rückrunde gespielt haben". Auch den 1. FC Kaiserslautern hat der Fußball-Lehrer auf dem Zettel.

    Mannschaftsentwicklung und Integration der Neuzugänge

    Für den Löwentrainer ist die Weiterentwicklung seiner Mannschaft wichtiger als vorschnelle Aufstiegsträume. "Wir wollen eine starke Löwen-Mannschaft entwickeln und uns nicht so sehr mit dem Gegner beschäftigen, sagte Köllner.

    Dazu gehöre auch die Integration der Neuzugänge. Bewusst habe man sich für die drei Spieler Marcel Bär, Yannick Deichmann und Kevin Goden entschieden, erklärte der Sportdirektor. "Sie passen vom Charakter hundertprozentig zu uns, bringen viel Tempo mit und sind sehr variabel einsetzbar." Dazu passt Köllners klare Vorgabe: Man müsse "das Gefühl haben, der (Spieler, Anm. d. Red.) ist hier Feuer und Flamme".

    "Schritt für Schritt gehen"

    Im ersten Schritt gelte es nun, "Substanz und Grundlagen zu schaffen und zu schauen, welches System am besten zu uns passt." Erst dann will Köllner weiter planen: "Wenn wir das erledigt haben, können wir uns im nächsten Schritt mit den Ergebnissen beschäftigen."