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3. Liga: Bayerische Klubs starten ambitioniert in die Rückrunde | BR24

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Nach erfolgreicher Vorbereitung muss Drittligist FC Ingolstadt im ersten Spiel nach der Winterpause gleich zu Tabellenführer MSV Duisburg. Auch dort wollen sie die erfolgreiche Hinserie fortsetzen, sagt Trainer Jeff Saibene.

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3. Liga: Bayerische Klubs starten ambitioniert in die Rückrunde

Mit dem Topspiel MSV Duisburg gegen den FC Ingolstadt und einem bayerischen Duell startet die 3. Liga am Wochenende in die zweite Saisonhälfte. Ambitionen haben alle vier bayerischen Klubs - manche mehr, manche noch mehr.

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Der FC Ingolstadt als Tabellenzweiter und die SpVgg Unterhaching, als Fünfter derzeit punktgleich mit dem drittplatzierten SV Waldhof Mannheim, dürfen sich ernsthaft Hoffnungen auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga machen.

Topspiel Duisburg - Ingolstadt

Im ersten Spiel nach der Winterpause muss der FCI gleich zu Tabellenführer MSV Duisburg - das Topspiel des 21. Spieltags ist für die Schanzer wie für die Duisburger eine echte Standortbestimmung. Mit einem Sieg könnten die Oberbayern sogar die Tabellenführung übernehmen. In erster Linie geht es aber darum, die Verfolger auf Distanz zu halten. Das 0:4 im letzten Test gegen Zweitligist Karlsruher SC war vielleicht ein Weckruf zur rechten Zeit: "Wir haben zu naiv gespielt und zu viele einfache Fehler gemacht", analysierte Trainer Jeff Saibene. "Ich möchte das Ergebnis aber auch nicht überbewerten."

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Würzburger Kickers - SpVgg Unterhaching - Spielszene aus dem Vorjahr

Unterhaching spielt um den Aufstieg mit - Würzburg plant langfristig

Einer dieser Verfolger ist die SpVgg Unterhaching. Für die Mannschaft von Trainer Claus Schromm, die sich am Tag vor der Partie noch mit den beiden Zweitliga-Spielern Alexander Fuchs (vom 1. FC Nürnberg) und Felix Müller (SV Sandhausen) verstärkt hat, steht die schwere Aufgabe bei den Würzburger Kickers an.

In Würzburg haben sie nach der Verpflichtung von Felix Magath als Berater im Hintergrund die baldige Rückkehr in die 2. Bundesliga als Ziel ausgerufen. In dieser Spielzeit kommt das freilich noch zu früh. Als Tabellen-13. müssen die Kickers Gas geben, um den Platz im gesicherten Mittelfeld zu verteidigen.

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Robert Reisinger

1860-Präsident will bald ans Tor zur Bundesliga klopfen

Eher nach oben orientiert sich der TSV 1860 München: Nach einem starken Schlussspurt im alten Jahr haben sich die Löwen zunächst einmal aller Abstiegssorgen entledigt und auf dem zehnten Tabellenplatz überwintert. Am Sonntag ist mit Eintracht Braunschweig ein heißer Aufstiegskandidat zu Gast, der sich zudem gerade noch mit Zweitliga-Torjäger Marvin Pourié (Karlsruher SC) verstärkt hat - ein echter Gradmesser für die Elf von Trainer Michael Köllner.

Auch hinter den Kulissen gibt es bei den Sechzigern etwas zu berichten: Bei den Transfers von Julian Weigl (von Borussia Dortmund zu Benfica Lissabon) und Marin Pongracic (von RB Salzburg zum VfL Wolfsburg) kassierten die Löwen mit. Auch wenn es noch unterschiedliche Ansichten darüber gibt, wofür das unverhofft eingenommene Geld verwendet wird, kündigte Präsident Robert Reisinger bei einem von einem Lokalpolitiker organisierten "Stammtisch" an, sportlich schon bald wieder für Furore sorgen zu wollen: "Mir wär’s recht, wenn wir mit dem Herrn Köllner und seinem Team in den nächsten fünf Jahren ans Tor zur Ersten Liga klopfen.“ Wenn das mal keine Ambitionen sind ...

FC Bayern II zu Gast beim KFC Uerdingen

Die hat auch die zweite Mannschaft des FC Bayern München. Als solche ist es ihr aber nicht möglich, in die 2. Liga aufzusteigen. Das Ziel ist deshalb der Klassenerhalt, um in den Profikader drängende Spieler wie zuletzt Michael Cuisance oder Neuzugang Nicolas Kühn (Ajax Amsterdam) bei Laune zu halten und ihnen Spielpraxis zu geben. Am Sonntag startet die Elf von Trainer Sebastian Hoeneß beim KFC Uerdingen, der seinerseits noch oben angreifen will.

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