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3:0 gegen Nigeria - DFB-Frauen erreichen WM-Viertelfinale | BR24

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Die deutschen Fußballerinnen haben das WM-Viertelfinale erreicht. Damit steht die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bei der achten WM-Endrunde zum achten Mal im Viertelfinale.

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3:0 gegen Nigeria - DFB-Frauen erreichen WM-Viertelfinale

Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft steht nach einem 3:0 (2:0) gegen Afrikameister Nigeria im Viertelfinale der WM in Frankreich. Bei ihrem vierten Turnierauftritt konnte die DFB-Auswahl allerdings nur phasenweise überzeugen.

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Alexandra Popp (20./nach Videobeweis), Sara Däbritz (27./Foulelfmeter nach Videobeweis) und Lea Schüller (82.) steuerten in der Hitzeschlacht von Grenoble die Treffer für die DFB-Auswahl bei, die in ihrem vierten Turnierspiel den vierten Sieg feierte und weiter ohne Gegentor blieb. Im Viertelfinale am kommenden Wochenende wartet nun entweder Schweden oder Kanada, die am Montag (24.06.2019) in Paris aufeinandertreffen.

"Das war heute nicht leicht. Die ganze Mannschaft hat es jetzt verdient, durchzuatmen." Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg

Nigeria mit starkem Beginn

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg wechselte im Vergleich zum 4:0 gegen Südafrika nur auf einer Position. Für Klara Bühl kam im Angriff Lea Schüller erstmals bei dem Turnier in der Startelf zum Einsatz. Spielmacherin Dzsenifer Marozsan gehörte nach ihrem Zehenbruch im ersten Spiel gegen China erstmals wieder zum Kader, spielte aber nicht. Nigerias Coach Thomas Dennerby musste auf die gesperrten Ngozi Ebere und Rita Chikwelu verzichten. Topstar Asisat Oshoala vom FC Barcelona saß angeschlagen nur auf der Bank.

Trotzdem begann der amtierende Afrikameister mutig und kam in der 2. Minute zum ersten Torschuss. Der Ball von Francisca Ordega war allerdings kein Problem für Keeperin Almuth Schult. Die deutsche Elf hatte in der 6. Minute die große Chance zur Führung, als Lina Magull nach einer eigentlich missglückten Freistoßvariante doch noch aus kurzer Distanz zum Schuss kam, aber gerade noch geblockt wurde.

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Spielszene Deutschland - Nigeria

Popps Treffer bricht den Bann

Zwar hatte die deutsche Auswahl mehr Ballbesitz, spielte gegen technisch limitierte, aber körperlich robuste Nigerianerinnen jedoch oft zu ungenau und zu kompliziert nach vorn. Das betraf auch die Standards. Als sich die Deutschen dann einmal für eine direkte Variante entschieden, fiel prompt die Führung. Eine Ecke von Magull köpfte Popp zu ihrem zwei Turniertor ein - 1:0.

Däbritz verwandelt sicher

Die folgenden Minuten standen dann im Zeichen des Videoassistenten (VAR). Erst ließ er Popps Treffer auf eine mögliche Abseitsstellung kontrollieren. Die japanische Schiedsrichterin Yoshimi Yamashita sah jedoch keine Regelwidrigkeit. Dann schaltete er sich nach einem Foul an Magull im Strafraum ein und es gab Elfmeter, den Däbritz sicher verwandelte - 2:0. Es war ihr dritter Treffer im dritten Spiel.

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Sara Däbritz jubelt nach ihrem Elfmetertreffer

Schüller sorgt für die Entscheidung

Danach agierte Nigeria deutlich offensiver und wäre kurz nach der Pause fast zum Anschlusstor gekommen. Die eingewechselte Rasheedat Ajibade kam am Fünfmeterraum zum Schuss, Desire Oparanozie verfehlte den Ball mit ihrer Grätsche nur knapp. Die deutsche Elf beschränkte sich bei hochsommerlichen Temperaturen meist auf das Nötigste, spielte ihre Kontermöglichkeiten zu schlecht aus - bis Schüller in der Schlussphase die Entscheidung gelang.

Deutschland - Nigeria 3:0 (2:0)

Deutschland: Schult/VfL Wolfsburg (28 Jahre/63 Ländrspiele) - Gwinn/SC Freiburg (19/12), Doorsoun/VfL Wolfsburg (27/29), Hegering/SGS Essen (29/7), Schweers/Bayern München (30/47) ab 46. Simon/Olympique Lyon (26/19) - Huth/1. FFC Turbine Potsdam (28/48), Leupolz/Bayern München (25/62) ab 46. Bühl/SC Freiburg (18/5), Magull/Bayern München (24/35) ab 69. Oberdorf/SGS Essen (17/6), Däbritz/Bayern München (24/64) - Schüller/SGS Essen (21/8), Popp/VfL Wolfsburg (28/100). - Trainerin: Voss-Tecklenburg

Nigeria: Nnadozie - Okeke, Ebi, Nwabuoku ab 46. Ajibade, Ohale - Ordega, Ayinde, Okobi, Kanu ab 84. Ogebe - Ihezuo ab 75. Uchendu, Oparanozie. - Trainer: Dennerby

Tore: 1:0 Popp (20., nach Videobeweis), 2:0 Däbritz (27., Foulelfmeter nach Videobeweis), 3:0 Schüller (82.)

Zuschauer: 17.988

Schiedsrichterin: Yoshimi Yamashita (Japan)