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20 bayerische Profiklubs schicken Petition an Söder und Herrmann | BR24

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Auch die Profisportler im Eishockey, Basketball, Volleyball und Handball wollen in Bayern wieder vor Zuschauern spielen.

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20 bayerische Profiklubs schicken Petition an Söder und Herrmann

Die "Arbeitsgemeinschaft Teamsport Bayern" appelliert an Ministerpräsident Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann, wieder Zuschauer in Sporthallen zu lassen. 20 bayerische Profivereine aus vier Sportarten haben die Petition unterzeichnet.

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"In diesem Brief appellieren wir an Sie, schnellstmöglich eine Öffnung unserer Spielstätten für Zuschauer zu ermöglichen", lautet die zentrale Forderung einer Petition der "Arbeitsgemeinschaft Teamsport Bayern". 39 bayerische Erst- und Zweitligisten aus dem Profibereich in den Sportarten Basketball, Eishockey, Handball und Volleyball haben sich der Organisation angeschlossen, 20 Vereine haben die Petition unterzeichnet.

"Mit 200 Zuschauern werden wir nicht überleben können"

Die von Innenminister Herrmann angekündigten Lockerungen seien zwar ein Schritt in die richtige Richtung. Zwischen 200 und 400 Zuschauer zuzulassen, sei "eine wichtige Maßnahme für den Amateursport". Für die in der Arbeitsgemeinschaft vereinten Profiklubs genüge das aber nicht. Sie betonen in dem Schreiben ausdrücklich: "Mit 200 Zuschauern in der Halle werden wir Vereine nicht überleben können."

In Sporthallen "sicherer als in den Innenstädten"

Das werde auch durch das Nothilfe-Paket des Bundes für den Wegfall von Zuschauereinnahmen bei weitem nicht kompensiert. Die Vereine nehmen für sich in Anspruch, die als Voraussetzung definierten Hygiene- und Infektionsschutzkonzepte "um einiges" übertreffen zu können.

"In unseren Hallen sind die Besucher sicherer als in den Innenstädten der meisten Städte", heißt es in der Petition. Dementsprechend fordern die Unterzeichner, "den örtlichen Behörden, in Kooperation mit den Vereinen, die Entscheidung über Anzahl der Zuschauer und notwendige Maßnahmen zu übertragen." So sollen auch höhere Zuschauerzahlen ermöglicht werden.

Zusammenschluss von 39 bayerischen Erst- und Zweitligisten

Die Arbeitsgemeinschaft versteht sich als Vertretung der 39 bayerischen Erst- und Zweitligisten in den Sportarten Basketball, Eishockey, Handball und Volleyball. Initiiert wurde sie von Roland Sauer, dem Geschäftsführer des Handball-Zweitligisten DJK Rimparer Wölfe.

Zu den Vereinen, die das Schreiben unterzeichnet haben, gehören unter anderem die Basketball-Klubs aus Bamberg, Bayreuth und Würzburg. Aus dem Eishockeysport haben sich die Augsburger Panther, der ERC Ingolstadt, die Nürnberg Ice Tigers, die Straubing Tigers sowie die Tölzer Löwen beteiligt. Dazu kommen die Handballer aus Coburg, Erlangen, Großwallstadt und Fürstenfeldbruck.

Vereine erwägen auch rechtliche Schritte

Falls die Petition zu keinem positiven Ergebnis führt, ziehen die Vereine auch den Gang vor den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in Betracht.