BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
© picture-alliance/dpa
Bildrechte: picture-alliance/dpa

Spielszene Würzburger Kickers - Karlsruher SC

Per Mail sharen

    2. Liga: Würzburgs Hoffnungen auf Klassenerhalt schmelzen

    Böses Erwachen für die Würzburger Kickers nach der kurzen Weihnachtspause: Das Liga-Schlusslicht kam gegen den Karlsruher SC mit 2:4 (1:2) unter die Räder. Die Hoffnung auf den Klassenerhalt schmilzt damit weiter dahin.

    Per Mail sharen
    Von
    • BR24 Sport

    Schlechter Start in die von Trainer Bernhard Trares ausgerufene "Woche der Wahrheit" für die Unterfranken: Gegen den Karlsruher SC waren die Kickers letztlich chancenlos und verlieren als Tabellenletzter immer mehr den Anschluss ans rettende Ufer. Erst vier Punkte hat Würzburg auf der Habenseite. In den folgenden Partien am Mittwoch im Nachholspiel gegen den FC St. Pauli (18.30 Uhr) und am Samstag (09.01.2021) beim VfL Osnabrück müssen unbedingt Siege her.

    Wanitzek macht den Unterschied

    In den ersten Spielminuten scheuten beide Teams etwas das Risiko, dann entwickelte sich aber eine sehr ereignisreiche erste Hälfte. Benjamin Goller erzielte in der zwölften Spielminute die Führung für die Gäste. Teamkollege Marvin Wanitzek erhöhte für effiziente Karlsruher nach 28 Spielminuten auf 2:0.

    Nur vier Minuten später traf der Mittelfeldspieler jedoch hinten nach einer kurz ausgeführten Ecke ins eigene Tor (32.). Die Karlsruher zeigten sich davon aber wenig beeindruckt, allen voran Wanitzek selbst. Er stellte mit einem sehenswerten Treffer aus der Distanz auf 3:1 und brachte den Badenern kurz vor dem Pausenpfiff so wieder eine Zwei-Tore-Führung ein.

    Giefer lädt KSC zum vierten Treffer ein

    Nach dem Wechsel war es erneut der KSC, der den besseren Start erwischte. Jérôme Gondorf erhöhte auf 4:1, nachdem ihm der herausgelaufene Kickers-Keeper Fabian Giefer den Ball direkt vor die Füße spielte. Gondorf fackelte nicht lange und traf aus circa 30 Metern ins verwaiste Tor.

    In der Folge sorgten weiterhin die Karlsruher für mehr Gefahr, sogar fürs eigene Tor. Erst sah Dirk Carlson nach einem Zupfer im Mittelfeld Gelb-Rot. Dann traf Christoph Kobald ins eigene Netz - bereits das zweite Karlsruher Eigentor des Tages. Erst kurz vor dem Ende kamen die Kickers durch den eingewechselten Vladimir Nikolov noch zu einer Großchance (89.). Es blieb aber beim ernüchternden 2:4.

    Neuer Coronafall bei den Kickers - Spieler in Quarantäne

    Ein weiterer Coronafall hatte schon im Vorfeld der Partie für Aufregung gesorgt: Ein Kadermitglied der Kickers-Lizenzspielermannschaft war an COVID-19 erkrankt. Der vom Verein namentlich nicht genannte Profi, der aktuell keine Symptome aufweise, habe sich umgehend in häusliche Isolation begeben. Die Kickers informierten das Gesundheitsamt Würzburg und die Deutsche Fußball Liga (DFL). Eine Absage stand aber nicht im Raum.

    Würzburger Kickers - Karlsruher SC 2:4 (1:3)

    Würzburg: Giefer - Meisel (46. Ronstadt), Dietz, Ewerton, Feick - Toko (46. Nikolov) - Sontheimer, Hägele (66. David) - Kopacz (84. Robert Herrmann) - Baumann, Munsy (46. Hansen). - Trainer: Trares

    Karlsruhe: Gersbeck - Thiede, Bormuth, Kobald, Carlson - Fröde (68. Groiß) - Gondorf (86. Breithaupt), Wanitzek - Goller (84. Choi), Lorenz - Hofmann (86. Batmaz). - Trainer: Eichner

    Tore: 0:1 Goller (12.), 0:2 Wanitzek (28.), 1:2 Wanitzek (32. Eigentor), 1:3 Wanitzek (44.), 1:4 Gondorf (48.), 2:4 Kobald (67. Eigentor)

    Gelb-Rot: Carlson wegen wiederholten Foulspiels (58.)

    Zuschauer: keine

    Schiedsrichter: Benjamin Cortus (Röthenbach)