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2. Liga: Greuther Fürth ringt Heidenheim ein Unentschieden ab | BR24

© dpa-Bildfunk/Daniel Karmann

Der Fürther Julian Green (r) kämpft mit dem Heidenheimer Marnon Busch

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    2. Liga: Greuther Fürth ringt Heidenheim ein Unentschieden ab

    Die SpVgg Greuther Fürth hat den Aufstiegsambitionen des 1. FC Heidenheim einen Dämpfer verpasst. Das Duell endete mit einem torlosen Unentschieden.

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    Von
    • Margot Lamparter

    Greuther Fürth kann die Saison ohne Auf- oder Abstiegskampf im Tabellenmittelfeld zu Ende spielen. Mit dem frischen Selbstbewusstsein vom gewonnenen Frankenderby gegen Nürnberg im Rücken lief das Team von Stefan Leitl entspannt gegen den 1. FC Heidenheim auf. Der Coach verzichtete sogar auf Stammtorwart Sascha Burchert und schickte Marius Funk ins Tor.

    Otto vergibt beste Chance in erster Hälfte

    Fürth ging mit viel Elan in die Partie und hatte zu Beginn das Spiel in der Hand. Die Gäste mussten reagieren, denn schließlich wollte man die drei Punkte mitnehmen, um im Aufstiegsrennen noch weiter nach oben zu klettern. Deshalb stellte Trainer Frank Schmidt nach gut zwanzig Minuten taktisch um. Das zahlte sich aus, denn seine Mannschaft bekam mehr und mehr Zugriff und kam vor allem durch Standardsituationen zu Chancen. Allerdings fehlten beiden Teams die Ideen, um zwingend zum Abschluss zu kommen. Die beste Chance der Partie vergab der 21-Jährige David Otto (7. Minute), der allerdings freistehend vor Funk das Leder knapp am Tor vorbei lenkte.

    Kein Tor in Fürth

    In der zweiten Hälfte plätscherte das Spiel vor sich hin. Maximilian Wittek (50.) schoss beim Rettungsversuch im eigenen Sechzehner Robert Leipertz an, der Ball prallte ab und flog knapp am Tor vorbei. Teamkollege Daniel Keita-Ruel jagte kurz darauf aus acht Meter Entfernung die Kugel knapp rechts am Heidenheimer Pfosten vorbei. In der 72. Minute hatte dann Håvard Nielsen die Führung auf dem Fuß. Zuerst hatte es Julian Green von der Strafraumgrenze versucht, doch Patrick Mainka blockte seinen Schuss ab. Der Ball flog Nielsen vor die Füße, doch der Norweger zimmerte das Spielgerät aus zwölf Metern knapp übers Tor. Heidenheim versuchte mehr Druck zu machen. In der 84. Minute fasste sich dann Tobias Mohr ein Herz, zog zentral 25 Meter vor dem Tor ab und fackelte das Spielgerät an den linken Pfosten. Denis Thomalla hatte in der 90. Minute noch die Chance zur Führung, doch Funk rettete mit einer Glanzparade das 0:0. Die Spielvereinigung kann mit dem Remis wohl ganz gut leben, für Heidenheim ist der Punkt zu wenig, um wichtige Punkte im Aufstiegsrennen gut zu machen.

    SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Heidenheim 0:0

    Fürth: Funk - Meyerhöfer, Caligiuri, Mavraj, Maximilian Wittek - Sarpei (63. Leweling) - Seguin, Green (82. Jaeckel) - Hrgota (83. Tillman), Keita-Ruel (63. Nielsen), Raum (60. Ernst). - Trainer: Leitl

    Heidenheim: Kevin Müller - Busch, Mainka, Beermann, Föhrenbach - Griesbeck - Kerschbaumer (58. Mohr), Dorsch (72. Schimmer) - Leipertz (72. Multhaup) - Otto (58. Thomalla), Kleindienst. - Trainer: Schmidt

    Schiedsrichter: Michael Bacher (Amerang)

    Tor: Fehlanzeige

    Beste Spieler: Green, Hrgota - Griesbeck, Beermann

    Gelbe Karten: Mavraj (5), Meyerhöfer (2), Green (8) - Kerschbaumer (3), Föhrenbach (2), Dorsch (7), Leipertz (2), Busch (2)