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Spielszene Hinrunde: 1. FC Nürnberg - Würzburger Kickers

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    2. Bundesliga: Schlusslicht Würzburg muss beim Club punkten

    Viel Druck beim fränkischen Duell: Die Würzburger Kickers müssen den nächsten Dreier im Kampf um den Klassenerhalt einfahren. Am 28. Spieltag gilt es dafür den 1. FC Nürnberg zu schlagen. Doch auch der Club will die Liga sichern.

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    • BR24 Sport

    Der Club hat sich im Abstiegskampf ein bisschen Luft verschafft. Seit drei Spielen sind die Nürnberger ungeschlagen. Das Franken-Gastspiel beim Tabellenletzten Würzburg wird aber kein Selbstläufer werden. Robert Klauß ist vom jüngsten Erfolgserlebnis der Würzburger Kickers in der 2. Fußball-Bundesliga gar nicht mal verblüfft. "In der Liga ist es so eng beisammen, mich überraschen da Ergebnisse nicht mehr", sagte der Nürnberger Coach vor dem Gastspiel beim Schlusslicht am Sonntag (13.30 Uhr).

    Klauß will einen Club-Sieg sehen

    Die Würzburger hatten im Nachholspiel am Donnerstagabend bei Hannover 96 überraschend mit 2:1 gewonnen. "Die Würzburger Mannschaft macht auf mich einen sehr lebendigen Eindruck, sie glauben an sich", lobte Klauß, der dennoch einen Erfolg seiner Mannschaft sehen will. Der zweite Dreier in Serie wäre ein "Big Point" im Kampf um den Klassenerhalt.

    Santelli sieht schwierige Aufgabe

    Das werde eine "sehr sehr schwierige Aufgabe", warnte Würzburgs Bis-auf-Weiteres-Coach Ralf Santelli. Seine Mannschaft müsse sich nach dem Coup in Hannover erstmal gut regenerieren. Sieben Punkte liegt Relegationsplatz 16 noch entfernt. In der Hinrunde hatten die Unterfranken beim Club mit 1:2 verloren.

    Geis steht zu Einsatz bereit

    Der Club kann gegen die Kickers mit Mittelfeldspieler Johannes Geis planen, der vor einer Woche beim 2:1 gegen den SC Paderborn mit einer leichten Zerrung im Oberschenkel ausgewechselt werden musste. Fabian Nürnberger erlitt in der Partie einen kleinen Faserriss im Adduktorenbereich. Der Mittelfeldspieler habe noch "leichte Probleme", sagte Klauß. Ein Einsatz entscheide sich beim Abschlusstraining. Außenverteidiger Oliver Sorg fehlt wahrscheinlich wegen Rückenproblemen.

    Klauß hofft auf reguläre Spielzeit

    Mit Unbehagen verfolgt Klauß indes die angespannte Corona-Lage rund um die 2. Bundesliga. Er könne nur hoffen, "dass wir alles so regulär wie möglich über die Bühne bringen. Das ist einfach mein Wunsch und meine Hoffnung, dass wir das schaffen", sagte Klauß vor dem Hintergrund der jüngsten corona-bedingten Spielverlegungen.

    "Ich möchte nicht, dass am Ende die Tabelle entschieden wird, weil manche Mannschaften benachteiligt oder bevorteilt werden. Das war im letzten Jahr mit Dynamo Dresden der Fall, die extrem benachteiligt wurden durch diese Corona-Situation und den Spielplan", erklärte Klauß. Die Dresdner hatten mehrere positive Fälle, mussten in Quarantäne und schließlich einen vollgepackten Spielplan in der Endphase absolvieren. Sie stiegen dann ab.

    "Das möchte ich auf keinen Fall, dass das irgendeine Mannschaft trifft, dass es am Ende nicht zu 100 Prozent sportlich entschieden wurde", sagte Klauß. Er schaue daher mit "etwas Sorge" hin.