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Der Fürther Julian Green (verdeckt) jubelt mit seinen Mitspielern über sein Tor zum 1:0

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    2. Bundesliga: Fürth feiert gegen St. Pauli verdienten Heimsieg

    Greuther Fürth hat gegen St. Pauli drei Punkte eingefahren. Die Kleeblätter nutzten die Fehler der Gäste und münzten sie in Tore um. Doch auch St. Pauli konnte einnetzen.

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    Von
    • Margot Lamparter

    Kleeblatt-Coach Stefan Leitl setzte gegen St. Pauli auf die Startelf, die in Hoffenheim den Einzug ins DFB-Pokal-Achtelfinale perfekt gemacht hatte. "Dieses Spiel hat uns schon nochmal mehr Selbstvertrauen gegeben", so Leitl.

    Leitl-Team übernimmt selbstbewusst das Spiel

    Zwar gehörten die ersten Minuten des Spiels den Gästen, doch mit den offensiven Akzenten konnten sie noch keine Torchancen kreieren. Nach und nach übernahmen die Gastgeber die Führungsrolle und vor allem Jamie Leweling machte Druck. Er schickte Paul Seguin in den Strafraum, der legte an das rechte Fünfmetereck zurück, wo Havard Nielsen (11.) den Fuß zum ersten Abschluss reinhielt, das Leder aber rechts am Tor vorbei setzte. In der 21. Minute zirkelte Julian Green die Kugel in den Strafraum der Gäste, doch Svend Brodersen pflückte das Spielgerät sicher aus der Luft. Nur zwei Minuten später gab es dann einen Handelfmeter für Fürth, den Green souverän rechts unten ins Eck verwandelte.

    Tormann Brodersen schenkte dann nur kurze Zeit später dem Kleeblatt den zweiten Treffer. Eine Bogenlampe von Marco Meyerhöfer ging in Richtung des zweiten Pfostens, wo St. Paulis Keeper sich die Kugel schnappen wollte. Der Ball rutschte ihm allerdings aus der Hand und landete am linken Fünfmetereck Nielsen direkt vor den Füßen. Der nutzte die Chance und netzte mit links im leeren Tor ein. St. Pauli stand innerhalb von drei Minuten vor einer schweren Aufgabe, die sie bis zur Pause nicht ansatzweise lösen konnten. Fürth ließ dagegen kurz vor dem Pausenpfiff noch einmal den Puls von Brodersen ansteigen, als David Raum aus 12 Metern abzog. Doch der FC-Tormann lenkte das Leder mit einer starken Parade über die Latte.

    Flach überrascht Fürth mit Distanzschuss

    Auch in der zweiten Hälfte diktierte Fürth den Spielverlauf und hielt St. Pauli in Schach. Green (59.) versuchte es einfach mit einem Distanzschuss, doch den hatte Brodersen sicher, weil zu zentral geschossen. Nielsen (63.) köpfte über den Kasten. Die Hanseaten hatten dagegen auch nach 75 Minuten noch keinen Torschuss abgegeben. Der Erste der gelang, saß dann allerdings auch. Leon Flach (82.) hämmerte den Ball aus 25 Metern unhaltbar für Sascha Burchert ins untere rechte Eck.

    Die Gäste machten es im Schlussspurt noch einmal spannend. Und auch Fürth legte nach. Der Ball zappelte zum dritten Mal im Gästetor. Doch Dickson Abiama stand beim Zuspiel hauchzart im Abseits. Rodrigo Zalazar rutschte im Gegenzug der Ball von den Schuhen und daraufhin am rechten Pfosten vorbei. Hrgota verpasste in der 90. Minute nur minimal einen weiteren Torerfolg. Sein Schuss klatschte an den Pfosten. Auch aus sechs Metern traf er zum Abschluss nicht ins leere Tor. Es blieb beim verdienten 2:1 für die SpVgg Greuther Fürth. Die Franken rückten auf den Relegationsrang drei vor. St. Pauli steckt weiter im Tabellenkeller fest.

    SpVgg Greuther Fürth - FC St. Pauli 2:1 (2:0)

    Fürth: Sascha Burchert - Meyerhöfer, Jaeckel, Bauer, Raum - Stach - Seguin (83. Sarpei), Green - Leweling (69. Hrgota), Nielsen (77. Abiama), Ernst (78. Tillman). - Trainer: Leitl

    St. Pauli: Brodersen - Ohlsson, Dzwigala, Knoll, Paqarada (46. Buballa) - Aremu (78. Flach), Zalazar - Lankford (85. Burgstaller), Daschner (61. Kyereh), Dittgen - Makienok (61. Matanovic). - Trainer: Schultz

    Schiedsrichter: Tobias Reichel (Stuttgart)

    Tore: 1:0 Green (24. Handelfmeter), 2:0 Nielsen (27.), 2:1 Flach (82.)

    Zuschauer: keine

    Beste Spieler: Meyerhöfer, Green

    Gelbe Karten: Seguin (4) - Knoll (2), Paqarada (2), Aremu (2), Ohlsson (4)

    Erweiterte Statistik (Quelle: deltatre): Torschüsse: 23:2 Ecken: 13:2 Ballbesitz: 61:39 Prozent Zweikämpfe: 110:110