Niclas Füllkrug
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2:0 gegen Peru - Ein bisschen Aufbruchstimmung dank Füllkrug

Mit nur einem FC-Bayern-Profi in der Startelf ist der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ein ordentlicher Neuanfang nach dem enttäuschenden WM-Aus in Katar gelungen. Maßgeblichen Anteil am Sieg gegen Peru hatte Doppeltorschütze Niclas Füllkrug.

Über dieses Thema berichtet: BR24Sport am .

Das 2:0 (2:0) gegen Peru in Mainz ist, auch wenn der Gegner keine internationale Spitzenklasse darstellt, vom Ergebnis her befriedigend. Die erhoffte Aufbruchstimmung bei Mannschaft und Fans ist zumindest in Teilen gelungen.

Eine ordentliche erste Halbzeit sorgte vor allem dank Doppeltorschütze Niclas Füllkrug von Werder Bremen für gute Stimmung auf den Rängen. Die - auch aufgrund der vielen Wechsel - eher krampfige zweite Halbzeit gegen vor allem offensiv doch recht schwache Peruaner ließ aber auch noch einige Fragen offen. Sinnbildlich: ein vergebener Foulelfmeter von Kai Havertz in der 68. Minute.

Taktik mit zwei Stürmern geht auf

Joshua Kimmich war der einzige Bayern-Profi, dem Bundestrainer Hansi Flick für den Test gegen Peru das Vertrauen gab. In der Startaufstellung tauchte mit dem Dortmunder Marius Wolf aber auch nur ein Neuling auf. Ansonsten viele Arrivierte, auch wenn die wie Emre Can oder Matthias Ginter zuletzt eher eine untergeordnete Rolle in Flicks Plänen spielten.

Flick ließ anders als noch bei der WM mit zwei Stürmern - Füllkrug und Timo Werner - spielen. Das zahlte sich bereits in der 12. Spielminute aus, als Füllkrug nach einer Flanke in den Strafraum und einer unbeabsichtigten Ablage von Havertz am schnellsten schaltete und humorlos zum 1:0 einnetzte.

DFB-Elf macht sich das Leben selbst schwer

Die offensiven Abläufe passten schon ganz gut bei der neuformierten DFB-Elf, die die massive peruanische Defensive immer wieder mit Tempo überspielte. Auch in der 33. Minute war Füllkrug nach präziser Hereingabe von Wolf zur Stelle, und der Bremer hätte sogar noch ein oder zwei Treffer nachlegen können. Auch Havertz, Wirtz und Werner vergaben aussichtsreich.

Mit dem intensiven Pressing der Südamerikaner hatten die Deutschen aber auch immer wieder Probleme, zudem macht Deutschland sich das Leben mit Ballverlusten in der eigenen Hälfte oft selbst schwer.

Gnabry an die Latte - Berisha feiert Länderspieldebüt

Nach der Pause - nun mit Serge Gnabry, der für Werner eingewechselt wurde - ging es zunächst gut weiter. Gnabrys Lattenkracher (60.) hätte ein Tor verdient gehabt, auch sonst war weiter das Bemühen zu sehen, schnell nach vorne zu spielen. Doch öfter und öfter blieb der Ball in der Abwehrreihe hängen, nun war es ein zerfahrenes Spiel.

Kai Havertz vergab die große Möglichkeit zum 3:0, als er einen Elfmeter an den Pfosten setzte. Danach gab es kaum noch nennenswerte Chancen. In der 75. Minute durften dann Augsburgs Mergim Berisha und Kevin Schade (FC Brentford) ihr Länderspieldebüt feiern. Berisha, der Füllkrug ersetzte, fügte sich ordentlich ein, konnte aber auch keine großen Akzente mehr setzen.

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