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Ingolstadt-Trainer Tomas Oral (links) und 1860-Trainer Michael Köllner (rechts)

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1860 München, Ingolstadt oder beide - Liga zwei, wer ist dabei?

Vier Teams kämpfen in der 3. Liga um die drei Aufstiegsplätze, darunter der TSV 1860 München und der FC Ingolstadt. Beide sind am 36. Spieltag gegen Spitzenteams gefordert. Im Tabellenkeller kämpft Meister FC Bayern II weiter gegen den Abstieg.

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Tabellenführer Dynamo Dresden mit 66 Punkten, Hansa Rostock (66), der TSV 1860 München (64) und der FC Ingolstadt (64) - noch vier Teams haben in der 3. Liga den Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga im Blick.

Während die Nord-Ost-Klubs Dresden (gegen Viktoria Köln) und Rostock (gegen Zwickau) am 36., dem drittletzten Saisonspieltag, vermeintlich leichte Aufgaben vor der Brust haben, sind die bayerischen Verfolger gegen Spitzenteams gefordert: 1860 muss zu Wehen-Wiesbaden, Ingolstadt empfängt Saarbrücken.

FC Ingolstadt gegen Saarbrücken

Das 1:1 im Spitzenspiel des vergangenen Spieltags bei Hansa Rostock ist beim FC Ingolstadt abgehakt. Die Mannschaft habe sich zwar "geärgert", sagte Trainer Tomas Oral angesichts des verpassten Siegs. Doch die "Schanzer" können noch immer aus eigener Kraft auf einen der drei Aufstiegslätze klettern - weil am letzten Spieltag der Showdown gegen 1860 München ansteht.

Doch davor warten noch Saarbücken und Duisburg. Und gerade die Saarländer (Anstoß Samstag, 14.00 Uhr) könnten sich zu einer unangenehmen Aufgabe entwickeln. Bis zum vergangenen Spieltag hatte Saarbücken selbst noch Aufstiegschancen, diese wurden jäh durch eine unerwartete 0:3-Heimpleite auf Null gesetzt.

Trotzdem könnten die Gäste extrem engagiert zu Werke gehen, zumal Saarbrücken zur neuen Saison mit Uwe Koschinat einen neuen Cheftrainer bekommt. "Die wollen sich alle präsentieren", sagt Oral über die vermutete Einstellung beim Gegner.

Aufs eigene Team soll das dennoch keine Auswirkungen haben. Wie schon vor dem Rostockspiel lenkte Oral den Blick auf die eigenen Stärken: "Es gilt, den vollen Fokus auf uns zu legen."

1860 München in Wehen-Wiesbaden

Vor einer ähnlich unangenehmen Aufgabe wie der FC Ingolstadt stehen die Münchner Löwen beim SV Wehen-Wiesbaden. Auch die Hessen hatten bis zum vergangenen Spieltag noch theoretische Chancen auf einen Top-drei-Platz. Weil aber die Topteams punkteten, hat auch Wehen-Wiesbaden keine Chancen mehr auf Liga zwei.

Die blaue Löwenwelt ist drei Spieltage vor Saisonende trotzdem rosarot. Durch den klaren Sieg gegen Kaiserslautern sind die Löwen an Rivale Ingolstadt vorbeigezogen und können komplett aus eigener Kraft zumindest den Relegationsplatz sichern.

Nach 29 Spieltagen lagen die Löwen noch neun Zähler hinter dem FCI. Die Aufholjagd der vergangenen Wochen hat Spieler und Verantwortliche noch selbstbewusster gemacht. "Damals hat uns keiner mehr was zugetraut, aber wir glauben an uns und wir glauben an unsere Chance", sagte Sportchef Günther Gorenzel schon unmittelbar nach dem Lautern-Sieg.

Trainer Michael Köllner drückt zwar weiter auf die Bremse mit Sätzen wie "Mit reden steigt man nicht auf." Doch bisher galt als Minimalziel Platz vier, weil der zur Teilnahme am DFB-Pokal in der Saison 2021/22 berechtigt. Den haben die Löwen minimal sicher - Zeit also, weiter nach oben zu schauen.

BR24 Sport überträgt das Spiel am Samstag (Anstoß 14.00 Uhr) live in vollenstoß 14.00 Uhr) live in voller Länge im BR Fernsehen und im Stream.

LIVESTREAM beendet

Türkgücü entspannt, FC Bayern gefordert

Locker in den 35. Spieltag gehen kann Türkgücü München. Zwar ist ein Abstiegsplatz rein rechnerisch bei noch neun zu vergebenden Punkten noch in Reichweite. Aber mindestens sieben Teams müssten noch an Türkgücü vorbeiziehen - unwahrscheinlich.

Für den dritten Münchner Klub schaut's dagegen anders aus: Bei Meister FC Bayern München II geht's noch um alles. Zwei Punkte fehlen der zweiten Mannschaft des deutschen Vorzeigeklubs derzeit zu einem Nichtabstiegsplatz.

Die Bayern empfangen den bereits feststehenden Absteiger SpVgg Unterhaching. Glückt den Bayern nicht einmal da ein Sieg, könnte der Abstieg näher rücken.