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Günther Gorenzel, Geschäftsführer des TSV 1860 München

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    1860-Geschäftsführer Gorenzel: "Integrität des Sports gefährdet"

    Der Geschäftsführer des TSV 1860 München sieht durch die unterschiedlichen Regeln während der Corona-Pandemie "die Integrität des Sports gefährdet". Er bringt Kompensationszahlungen von DFL und DFB ins Spiel.

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    Günther Gorenzel, Geschäftsführer des TSV 1860 München, kritisierte am Freitag die Handhabung der Corona-Bestimmungen von DFB und DFL. Die unterschiedlichen Zuschauer-Bestimmungen in den einzelnen Bundesländern waren der Grund für seine Kritik. "Ich sehe dadurch die Integrität des Sports gefährdet", sagte Gorenzel und fügte an: "Hier sind die DFL und der DFB gefragt trotz Föderalismus für einheitliche Regelungen in ihren Ligen zu sorgen. Sie sind gefordert, für Wettbewerbsgleichheit zu sorgen."

    Gorenzel: "Bayerische Vereine die leittragenden"

    Dies könne zum einen über länderübergreifende, einheitliche Regelungen, zum anderen hält er Kompensationszahlungen für die von Geisterspielen besonders betroffenen Vereine für möglich. "Es kann nicht sein, dass wir das zweite Jahr einer Pandemie gehen und nach wie vor keine einheitliche Regelung haben. Wir als bayerische Vereine sind immer die leittragenden. Wir müssen die behördlichen Beschlüsse akzeptieren, klar. Ich nehme hier die Verbände in die Pflicht." Spätestens 2022/23 müsste es eine länderübergreifende Regelung geben.

    Donata Hopfen: "Fans möglichst bald zurückkehren"

    Währenddessen hofft DFL-Geschäftsführerin Donata Hopfen trotz Corona-Pandemie schnell wieder auf vollere Ränge und bessere Stimmung in den Stadien der Fußball-Bundesliga. "Ziel muss es sein, dass die Fans möglichst bald zurückkehren. Denn was ist der Fußball ohne seine Fans auf den Rängen? Clubs und Fans haben gezeigt, dass sie verantwortungsvoll mit der Situation umgehen", sagte die 45-Jährige in einer Videobotschaft, die von der Deutschen Fußball Liga (DFL) am Freitag veröffentlicht wurde. Die Nachfolgerin von Christian Seifert will in den kommenden Monaten alle 36 Proficlubs sowie wichtige Partner des Ligaverbandes besuchen.

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