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Der Sieg gegen Heidenheim soll den FCN beflügeln

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    1. FC Nürnberg will Schwung in den DFB-Pokal mitnehmen

    Platz vier in der 2. Bundesliga, dazu ungeschlagen - beim 1. FC Nürnberg läuft's gerade richtig gut. Den Schwung will der Club auch in die 2. DFB-Pokal-Hauptrunde mitnehmen. Es wartet der Hamburger SV.

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    Für die Partie am Dienstag (Anstoß: 20.45 Uhr/Liveticker im BR24 Livecenter) hat Trainer Robert Klauß allerdings eine wichtige Änderung angekündigt: Er tauscht seinen Torwart. Für Stammkeeper Christian Mathenia darf gegen den Zweitligakonkurrenten aus Norddeutschland Carl Klaus beginnen.

    "Er ist dran und hat sich das verdient", sagte der Coach am Montag über den bevorstehenden Wechsel im Tor des Fußball-Zweitligisten. "Wir vertrauen dem Carl komplett. Ich sehe da überhaupt kein Risiko."

    Torhüter gönnen sich gegenseitig viel

    Klaus war im Sommer vom SV Darmstadt 98 gekommen. Er hatte auch das Erstrundenspiel gegen den SSV Ulm (1:0) bestritten. Es handele sich aber um keine Grundsatzentscheidung, sagte Trainer Klauß. "Ich halte wenig von Versprechungen und den Leuten im Voraus Einsatzzeiten zuzugestehen, weil es dreht sich so schnell wieder."

    Der sich zuletzt in starker Form befindliche Mathenia könne die Entscheidung nachvollziehen. "Der Carl ist ein höchstloyaler Torwart und hat ihn immer unterstützt. Genauso wird es andersrum sein, da wird Christian Carl zu 100 Prozent unterstützen", erklärte Klauß. "Sie gönnen sich untereinander sehr viel."

    Heidenheim-Sieg kann Lockerheit und Euphorie auslösen

    Ansonsten hat Trainer Klauß keinen Grund, großartig umzustellen. "Zwei Wehwehchen" habe man aus der Partie gegen den 1. FC Heidenheim (4:0) mitgenommen. Es sehe aber für alle Spieler gut aus. "Das Feedback der Spieler war, dass sich das Spiel gar nicht so intensiv angefühlt hat. Ich denke, so ein Spiel kann Kraft geben, Lockerheit und Euphorie auslösen, die man gegen einen so guten Gegner wie den HSV gut gebrauchen kann."

    Das Weiterkommen, so Klauß, wäre ein großer Erfolg für den Club, der HSV sei ein "schweres Los". Vor wenigen Wochen erreichte man dort mit einer eher defensiveren Ausrichtung ein 2:2. Zuhause wolle er seine Taktik aber anpassen, so der Trainer.

    "Der HSV ist ein schweres Los. Aber wir werden uns nicht kleiner machen, als wir sind." FCN-Trainer Robert Klauß
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