| BR24

 
 

Bild

Nürnbergs Trainer Michael Köllner
© picture-alliance/dpa

Autoren

Julian Ignatowitsch
© picture-alliance/dpa

Nürnbergs Trainer Michael Köllner

Bei der 0:2-Niederlage gegen Wolfsburg hat der Club "Zielstrebigkeit und Brutalität im Sechzehner vermissen lassen", sagte Trainer Michael Köllner im BR–Interview bei "Heute im Stadion".

Auch nach neun Spielen ohne Sieg bleibt Köllner realistisch: "Es war vor der Saison erwartbar, dass wir auch mal eine längere Durststrecke aushalten müssen und wir haben es nach wie vor selber in der Hand."

Chancen besser nutzen

Und er sieht durchaus eine positive Entwicklung im Spiel seiner Mannschaft: "Wir haben gegen Wolfsburg ein besseres Spiel gezeigt als vor einem Jahr im Pokal, da sind wir 0:2 nach Verlängerung ausgeschieden. Wir haben sie so weit gut bekämpft und bespielt, dass wir sie auch schlagen hätten können." Dazu hätten die eigenen Chancen aber auch genutzt werden müssen.

Die aktuellen Ausfälle von Kapitän Hanno Behrens, Enrico Valentini, Eduard Löwen und Torhüter Christian Mathenia schmerzen den Trainer. Es fehlt an Qualität auf dem Feld, der Club steckt mit elf Punkten als Tabellen-17. mitten im Abstiegskampf.

Gladbach und Freiburg

Zwei Spiele bleiben noch, um mit einem positiven Erlebnis in die Winterpause zu gehen, doch "in Gladbach hängen die Trauben sehr hoch", weiß auch Köllner, also sagt er: "Samstag gegen Freiburg müssen wir drei Punkte holen."

Aber "ob wir beiden Spiele gewinnen oder beide verlieren, unser Saisonziel haben wir dadurch nicht erreicht und stellt sich darauf ein bis zum letzten Spieltag kämpfen zu müssen."

Autoren

Julian Ignatowitsch

Sendung

Heute im Stadion vom 15.12.2018 - 15:30 Uhr