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1. FC Nürnberg setzt "norddeutsche Woche" im Pokal fort | BR24

© Picture alliance/dpa

Nürnberg-Trainer Michael Köllner

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    1. FC Nürnberg setzt "norddeutsche Woche" im Pokal fort

    Drei Tage nach dem Spiel gegen Bremen muss der 1. FC Nürnberg im DFB-Pokal-Achtelfinale beim Hamburger SV ran. Der abstiegsbedrohte Club blickt aber schon weiter auf die nächste norddeutsche Aufgabe, das Ligaspiel in Hannover.

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    Trainer Michael Köllner appellierte in dieser richtungsweisenden Phase der Saison an seine Mannschaft: "Wenn du in wenigen Tagen mehrere Spiele hast, ist es auch immer eine Charakter-, Mentalitäts- und Willensfrage". Für den Abstiegskampf will der Coach kurz nach dem Punktgewinn gegen Bremen durch einen Pokalerfolg beim Hamburger SV (Dienstag, 5.2.19, 18.30 Uhr, live in B5 plus) neues Selbstvertrauen tanken. "Wir wollen alles möglich machen, um dort weiterzukommen", sagte der Oberpfälzer. Dabei setzt er auch auf Hilfe aus der Heimat. "3.700 Fans werden uns unterstützen, da fehlen einem fast die Worte. Das ist außergewöhnlich", sagte der 49-Jährige. Allerdings warnte er vor dem Gegner, der habe "eine Top-Mannschaft und ist in der Liga voll auf Kurs". Auch Kapitän Hanno Behrens, der sieben Jahre beim HSV spielte, warnte: "Wir sind da auch als Erstligist nicht der Favorit".

    Zahlreiche Ausfälle beim 1. FC Nürnberg

    Den 1. FC Nürnberg plagen allerdings einige Personalsorgen. Tim Leibold fällt definitiv aus. Georg Margreitter muss wegen Muskelproblemen ebenfalls passen. Robert Bauer sei noch nicht bereit. Und ausgerechnet der Neuzugang Ivo Ilicevic ist auch noch kein Thema, er kam angeschlagen zum Club und hat nach wie vor Trainingsrückstand.

    Mathenia nach Zusammenprall wieder einsatzbereit

    Vom ehemaligen Hamburger Christian Mathenia gibt es hingegen positive Meldungen. Der Torhüter war am Samstag nach einer Ecke mit Bremens Theodor Gebre Selassie zusammengekracht und erst mal regungslos auf dem Rasen liegen geblieben. Köllner erklärte, bei dem Keeper liefen zwar noch "die letzten Tests, es geht ihm soweit aber gut". Auch der Verteidiger Ewerton ist nach seinen überstandenen Kniebeschwerden wieder fit. Am Samstag geht für die Franken dann der Kampf um den Klassenerhalt weiter. In Hannover haben sie es mit dem nächsten Verein aus dem Norden zu tun.

    Pokalhelden vergangener Zeiten

    Ihre bis dato letzten großen nationalen Erfolge feierten die beiden Teams übrigens im DFB-Pokal. Nürnberg holte 2007 durch ein 3:2 nach Verlängerung über den VfB Stuttgart den Pott. Der letzte Triumph des HSV liegt sogar noch 20 Jahre länger zurück: 1987 wurden die Stuttgarter Kickers 3:1 geschlagen.